Vitamin D - Ebenso unscheinbar wie wichtig

Bild: Petra Dirscherl/pixelio.de

Bild: Petra Dirscherl/pixelio.de

Falls Sie zu den älteren Jahrgängen gehören, kennen Sie Vitamin D vielleicht als klassisches Mittel um Rachitis bei Kindern entweder zu behandeln oder um dieser Knochenerkrankung aufgrund des Mangels an Vitamin D vorzubeugen.

Das ein Mangel Vitamin D neben der Rachitis aber noch eine ganze Reihe an anderen Erkrankungen auslösen oder deren Entstehung mit fördern kann, wurde erst in den weiteren Jahrzehnten immer mehr erforscht und verdeutlicht.

Im Rahmen der eigenen Erarbeitung verschiedenster Behandlungskonzepte stießen wir schon 2013 u.a. auf die umfassende Arbeit von Dr. med. Raimund von Helden explizit rund um dieses unterschätzte Vitamin.
Sein wegweisendes Buch "Gesund in sieben Tagen: Erfolge mit der Vitamin-D-Therapie" war das erste das seinen Weg in unsere stets weiter wachsende Bibliothek fand.

Nicht lange danach, folgte das Buch "Vitamin D: Die Heilkraft des Sonnenvitamins" von Uwe Gröber und Michael F. Holick.

Da beide Bücher auch für fachlich nicht versierte Menschen verständlich geschrieben sind, können wir sie an dieser Stelle auch uneingeschränkt empfehlen.

Doch selbst wenn man Vitamin D von den verschiedensten Anbietern in den unterschiedlichsten Stärken kaufen kann, raten wir von der "einfach mal so"-Selbstbehandlung ab!
Wie bei jeder Form von Behandlung inkl. Mittel-Einnahme ist auch im Fall von Vitamin D immer zuerst ein seriöser Fachlabortest des persönlichen IST-Zustands vorzunehmen.

Auf einen der unzähligen Hinweise im Internet hin einfach mal so irgendetwas einzunehmen ist in gar keinem Fall zu empfehlen! Denn einerseits ist Vitamin D ab einer gewissen IE-Konzentration und Einnahmedauer ganz und gar nicht so harmlos, andererseits ist Vitamin D allein genommen nicht selten wenig zielführend.
Und schließlich sind die üblichen Supermarkt- oder Lifestyle-Präparate ohnehin kaum bis gar nicht zur sinnvollen Ergänzung und Behandlung eines echten Mangelzustands nutzbar.

"Bloodspot Test" zur Ermittlung des Vitamin D-Spiegels

"Bloodspot Test" zur Ermittlung des Vitamin D-Spiegels

Zum Glück ist einer der gängigsten Tests, der so genannte Blood-Spot-Test, sehr einfach und günstig umzusetzen. Über einen simplen kleinen Einstich wird aus dem Finger ein Blutstropfen auf einen Papierträger aufgetropft.

Dieser Träger wird dann in ein medizinisches Fachlabor geschickt und dort auf den aktuellen Gehalt an Vitamin D im Blut überprüft. Erst wenn dieser Wert bekannt ist, sollte die über einen auf den Patienten abgestimmten Zeitraum einzunehmende Menge an Vitamin D in einer bestimmten Stärke eingenommen werden.

von Alexander Schoenhoff, HP

Heilpraktiker, Dozent, Coach, Mediendesigner, Autor ...und Mensch mit entsprechenden Kurven, Ecken und Kanten. :) Liebt heilen nicht weniger als helfen und lehren mindestens ebenso wie lernen.

Das könnte Sie auch interessieren...