Persönliches

Heilung ist auch Einstellungssache

Jede Behandlung ist immer genau so weit erfolgreich,
jede Besserung oder gar Heilung so wahrscheinlich,
wie der betroffene Mensch bereit oder in der Lage ist
sie durch innere Überzeugung und engagierte Mitarbeit zu unterstützen.

Alexander Schoenhoff, HP

Alexander Schoenhoff, HP

Mit anderen Worten, all die Spezialisten, Operationen, Medikamente und Anwendungen mit denen sich ein Mensch beschäftigt, denen er sich unterwirft oder aussetzt eben weil er krank ist, sind möglicherweise gar nicht so wichtig wie man annehmen könnte.
Denn wenn Verstand, Herz, Seele und Geist - also die sprichwörtliche "Software" - nicht mitspielen, ist es wohl möglich körperlich wieder einigermaßen gesund zu werden, aber eher unwahrscheinlich, es auch auf Dauer zu bleiben.

Genau an dieser Stelle - bei der inneren Einstellung und der individuellen Mentalität - liegt auch der erste wichtige Ansatzpunkt zwischen mir und meinen Patienten. Mehr zu meiner Person finden Sie übrigens auch hier...
Ich war und bin fasziniert von der Macht des Wortes!
Und vom Mikrobiom, aber davon lesen Sie an anderer Stelle mehr.
Das mit der "Macht des Wortes" meine ich jetzt keineswegs nur im religiös-spirituellen Sinn. Ich meine das ganz wörtlich. Was dem Chirurgen das Skalpell, ist mir das gesprochene Wort, mit dem ich im besten Fall erfolgreich gesundheitlich wirksame Informationen z.B. über die Gesprächstherapie oder therapeutische Hypnose vermittle.

Eine Schmerz-Patientin sagte nach einer sehr gelungenen Hypnotherapie-Sitzung mal ich würde mit meinen Worten "die schönsten Bilder in ihrem Kopf malen und das täte ihr jedes Mal so unglaublich gut...wenigstens so gut wie eine Woche Urlaub".
In ihrem speziellen Fall verbesserte sich im Behandlungsverlauf das bis dahin chronische Schmerzbild dahingehend, dass sie die bisherige Menge an benötigten Schmerzmitteln selbstständig über einen definierten Zeitraum immer weiter reduzieren konnte - und das alles in Abstimmung mit dem behandelnden Hausarzt.

Klappt das immer? Nein. Klappt das bei jedem/jeder? Ebenfalls Nein.
Sind diese Leute für immer geheilt? Auch das kommt eher selten vor, aber sie sind es im besten Fall derzeit.
Doch da die Fachmedizin trotz wissenschaftlich erforschten und evidenzbasierten Therapien ebenfalls keine allgemeingültigen und dauerhaften Heilversprechen in allen Fällen abgeben kann, halte ich das nicht für einen Beweis der Unfähigkeit dieser Methode.
Alles Placebo? Von mir aus gern. Entscheidend für mich ist, wie sich der Mensch der sich zu mir in Behandlung begab, zu eben dieser Behandlung äußert. Ist dieser eine Mensch zufrieden, darf jeder außenstehende Dritte zum Thema Wirksamkeit oder Scharlatanerie der Hypnotherapie oder gar der heilpraktischen Arbeit im Allgemeinen annehmen was immer ihm oder ihr gefällt.

Information bestimmt den Zustand der Materie
Diesen Satz hörte ich vermutlich 2008 zum ersten Mal bewusst und bisher habe ich keinen besseren, universelleren Lehrsatz gefunden.
Er funktioniert überall. In der Technologie wie in der Philosophie. Beim Aikido ebenso wie in der Ehe. Und in der Wissenschaft genauso wie in der Esoterik.
"Druck erzeugt Gegendruck", das gilt in der praktische Physik exakt so wie in der Liebe.
Denn (nicht nur) der Mensch reagiert auf "das richtige Wort und/oder die richtige Tat in der richtigen Form zur richtigen Zeit" ebenso geistig wie körperlich. Das eine bedingt dabei das andere.

Positive Informationen sind dabei genauso positiv und heilsam, wie das exakte Gegenteil teils hochgefährliche Reaktionen hervorrufen kann.
Oder etwas weniger abstrakt ausgedrückt: "Wir begegnen uns zufällig. Ich bin nett zu Ihnen. Sie sind nett zu mir. Im günstigsten Fall fühlen wir uns deshalb insgesamt besser und entspannter, als würde einer dem anderen jetzt einfach mal die Hölle heiß machen."

Schon durch meine langjährige Arbeit als Mediendesigner und Agentur-Geschäftsführer, ist mir diese faszinierende Kombination aus Verstand, Kreativität und dem schier endlosen Raum des Unbewussten bestens vertraut. Und auch Begriffe wie Stress, Schlafstörungen, Schmerz, Burnout, nervöse Magenleiden und Panikattacken kenne ich nicht erst seit ich mich entschloss Heilpraktiker zu werden.

Die Fachmedizin und ihre "komplementären Geschwister und entfernten Verwandten" waren im Rahmen meiner diversen Aktivitäten als freiem Medizinjournalisten, als Coach, Mediator und als Dozent u.a. für Führungstechniken, Konflikmanagement, Rhetorik- und Kommunikation immer feste Bestandteile meiner Arbeit. Doch ein tiefgehendes Interesse an medizinischen Themen, aber auch an so genannten "alternativen Heilmethoden" habe ich von Kindheit an.
Und mit einem vor meiner Geburt verstorbenen Großvater väterlicherseits, der laut Erzählungen für Andere ein äußerst fähiger Heiler war, ließ die Faszination und die intensive Beschäftigung mit eben diesen, teils recht ungewöhnlichen Wegen und speziellen Erfahrungen, auch nicht lange auf sich warten.

Auf die Frage wie ich mich selbst (und meine Frau übrigens genauso) in meinem Beruf einordne, habe ich vor geraumer Zeit mal spontan mit "Ich bin klinischer Heilpraktiker" geantwortet. Übersetzt bedeutet das, dass ich bevorzugt wissenschaftlich und fachmedizinisch und nicht esoterisch oder mystisch vorgehe.
Ich lasse mir bestimmte Werte also nicht von zufallsgesteuerten "Quanten"-Computern auswerfen, von Engeln channeln oder aus dem Gedärm von Tieren oder der Form der Wolken lesen, sondern bevorzuge neben dem intensiven Patientengespräch das gute alte Fachlabor bei dem auch der ärztliche Kollege von nebenan seine Analysen machen lässt.
Ich kann bei Bedarf und entsprechender Vorstellung selbstverständlich auch mit wallenden Gewändern, Räucherwerk, Klangschalen und allergenfreiem Bodennebel dienen, doch bisher war das schlicht noch nicht erforderlich.

In meiner Eigenschaft als Therapeut greife ich heute mehr oder weniger fließend ebenso auf angeeignetes theoretisches Wissen zu, wie auf unzählige persönliche Erfahrungen und Erlebnisse mit verschiedenen Bereichen der Fachmedizin, der klinischen Psychologie ebenso wie den Parawissenschaften und natürlich auch der vielfältigen komplementären Heilweisen. Und ja, ich kenne mich durchaus ebenfalls aus in philosophischen, spirituellen und/oder esoterischen Themen und kann deshalb auch entsprechend empfinden, formulieren, denken und handeln, aber eben nicht nur.
Dieses breite Wissens- und Interessengebiet wird durch konsequente Fortbildung ständig erweitert, verfeinert und vervollständigt. Deshalb kann ich heute auch Ihnen mit bestem Gewissen und genauer Kenntnis um meine Grenzen meine volle Unterstützung als Therapeut und Berater anbieten.

Sollten Sie Fragen zu meiner Arbeit haben kontaktieren Sie mich doch einfach über das Kontaktformular.
Ich freue mich darauf Sie kennen zu lernen.

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