HEILPRAXIS SCHOENHOFF

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Von Information zur Materie

von Alex­an­der Schoe­n­hoff, HP

Sät­ze wie der hier titel­ge­ben­de oder auch der Titel eines der berühm­tes­ten Songs der Beat­les, hier als Pla­kat im Hin­ter­grund, klin­gen viel­leicht zunächst etwas eso­te­risch-spi­ri­tu­ell.
Sind sie aber kei­nes­wegs. Erset­zen Sie im Titel mal den Begriff “Infor­ma­ti­on” durch “Die Gedan­ken­welt” und “Mate­rie” durch “Gesund­heit” – sofort ergibt sich ein ande­res, viel­leicht sogar ver­trau­te­res Bild.

Nicht? Dann über­den­ken Sie fol­gen­des: Ver­liebt­heit und Erfolg wir­ken sich als deut­lich erleb­tes Wohl­be­fin­den eben­so posi­tiv auf Kör­per­che­mie und Men­ta­li­tät aus wie guter Schlaf, regel­mä­ßi­ges Essen und funk­tio­nie­ren­des Sozi­al­le­ben, das ist sicher unbe­strit­ten.

Das aber Stress, Pro­ble­me des Selbst­be­wusst­seins und erlit­te­ne Trau­ma­ta sich eben­so geis­tig wie kör­per­lich mani­fes­tie­ren und dann in der Fol­ge zu Beschwer­den bis hin zu schwe­ren Erkran­kun­gen füh­ren kön­nen ist als “geis­ti­ge Schwä­che” anschei­nend inak­zep­ta­bel.

Dabei bie­tet die Spra­che unzäh­li­ge Gleich­nis­se die sich genau dar­auf bezie­hen. “Das ging an die Nie­ren…”, “…krieg ich so einen dicken Hals”, “Da geht einem das Herz auf…”, “Dem ist was über die Leber gelau­fen…”, “…etwas nicht im Kreuz haben”, “Sich zu viel auf­la­den”, “…aus der Haut fah­ren”, “…sich unwohl in sei­ner Haut füh­len”, “…einen Kloß im Hals haben”, “…ist etwas auf den Magen geschla­gen” und vie­le wei­te­re Bei­spie­le las­sen sich leicht fin­den – und das nicht nur in deutsch. 

Die Rede­wen­dun­gen spre­chen deut­lich davon, dass eine äußer­lich wahr­ge­nom­me­ne, vom Ver­stand erzeug­te oder aus der See­le wir­ken­de Situa­ti­on eine kör­per­li­che Aus­wir­kung nach sich zieht.

Die­ses Prin­zip lässt sich auch kür­zer aus­drü­cken: es gilt nicht nur
Du bist was Du isst” son­dern eher noch “Du bist was Du denkst”.

Das kann­ten Sie schon? Nun, kei­ne Sor­ge, der Rest die­ses Tex­tes dreht sich von jetzt an nicht in end­lo­sen Spi­ra­len um das all­seits bekann­te “Posi­tiv den­ken für Anfän­ger”, “Denk dich reich!“ oder “Sor­ge Dich nicht, lebe!”.
Ich bin sicher, dass die­ser Bereich von jeder gut sor­tier­ten Buch­hand­lung schon mehr als aus­rei­chend bedient wird.

Allein bemer­kens­wert bleibt die Tat­sa­che, dass (auch) gedank­li­che Ver­än­de­rung nach­weis­ba­re Hei­lungs­mög­lich­kei­ten bie­tet. Wir alle ken­nen die unglaub­lich klin­gen­den Geschich­ten von Men­schen die trotz Dia­gno­se “Unheil­bar!” genau das wur­den – heil und gesund.

Die einen woll­ten schlicht nicht auf­ge­ben, sich nicht kampf­los ins Schick­sal erge­ben. Die ande­ren hat­ten wegen der Fami­lie, drin­gen­den Auf­ga­ben, ihrem Glau­ben oder ein­fach wegen all dem bis­lang Uner­leb­ten in die­ser Welt kei­ne Zeit dafür zu ster­ben oder auch nur um krank zu sein.

Was auch immer die­sen Mensch half, war weni­ger eine wie auch immer gear­te­te von außen kom­men­de Heil­kunst, als der blo­ße Wil­le des ein­zel­nen Men­schen der über die Mate­rie sei­nes Kör­pers sieg­te.

Geist über Mate­rie – unmög­li­ches IST also zumin­dest mög­lich!

Selbst wenn das nicht immer und auch nicht für alle zu jeder Zeit gilt.
Aber allein zu wis­sen, dass eine Mög­lich­keit zur Ver­än­de­rung besteht, gibt – zumin­dest mir – Hoff­nung im Über­fluss. Und Hoff­nung ist – bewie­se­ner­ma­ßen – echt gut für Stress­ab­bau und fürs Wohl­be­fin­den! 😉

Wäh­rend ich an die­sem kur­zen Bei­trag schrieb, fand ich bei der Recher­che auch einen pas­sen­den, schö­nen Spruch aus einem alten Buch das vie­len Men­schen in bestimm­ten Lagen hilft – Sie wis­sen ver­mut­lich wel­ches:
“Wor­um immer du bit­ten wirst, glaub nur, dass du es emp­fan­gen hast, und es wird dir zuteil wer­den.“
Mar­kus 11:24

Und kurz dar­auf fand ich an ande­rer Stel­le dann noch die­sen hier:
“Wenn die Men­schen wüss­ten, wie sehr die Gedan­ken ihre Gesund­heit beein­flus­sen, wür­den sie ent­we­der weni­ger oder anders den­ken.“
von Andre­as Ten­z­er

Und genau dar­um geht es mir in mei­ner Arbeit – Men­schen zu zei­gen, dass sie kei­nes­wegs hilf­los sind, wenn es um die eige­ne Krank­heit geht.

Und dass sie das “ulti­ma­ti­ve Heil­mit­tel” nicht unbe­dingt immer wie­der für mehr oder weni­ger teu­res Geld kau­fen müs­sen, son­dern – mög­li­cher­wei­se –  jeder­zeit nutz­bar in sich tra­gen. Schon die­se ver­gleichs­wei­se ein­fa­che Infor­ma­ti­on hat das Poten­zi­al Hei­lung zu bewir­ken oder sie zumin­dest erheb­lich zu för­dern.

Starke Gedanken, heilende Bilder

Als “Prä­zi­si­ons­werk­zeug zur inne­ren Neu­aus­rich­tung”, zum “men­ta­len Aus­wuch­ten” sozu­sa­gen, set­ze ich neben dem the­ra­peu­ti­schen Gespräch, der so genann­ten Explo­ra­ti­on, sehr erfolg­reich auf die the­ra­peu­ti­sche Hyp­no­se oder Heil­tran­ce. Und Nein, mit dem was Sie mög­li­cher­wei­se aus Film und Fern­se­hen ken­nen, hat das rein gar nichts zu tun. Was da abläuft ist The­ra­pie, kei­ne Show.

Im Rah­men einer kon­struk­ti­ven Team­ar­beit wer­den dem Pati­en­ten Mög­lich­kei­ten ange­bo­ten, die ihm dabei hel­fen sich in sei­ner bis­he­ri­gen Gedan­ken­welt neu ein­zu­rich­ten und auf bestimm­te Nega­tiv­rei­ze anders, im bes­ten Fall posi­tiv oder neu­tral zu reagie­ren.

Die Anwen­dungs­mög­lich­kei­ten the­ra­peu­ti­scher Hyp­no­se rei­chen vom Abge­wöh­nen ein­zel­ner Las­ter und Süch­te, über die Ver­ar­bei­tung erleb­ter Trau­ma­ta, bis hin zur Schmer­zaus­schal­tung selbst bei kom­ple­xen Ope­ra­tio­nen – und all das, die­se unglaub­li­che Leis­tung, kommt aus dem Betrof­fe­nen selbst.

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