Von Information zur Materie

"Information bestimmt den Zustand der Materie"

Ursache und Wirkung<br /> Bild: Claudia Hautum - pixelio.de

Ursache und Wirkung
Bild: Claudia Hautum - pixelio.de

Ein Satz der zunächst etwas esoterisch klingt. Ist er aber keineswegs. Ersetzen Sie doch mal nur so zum Spaß den Begriff “Information” durch “Die Gedankenwelt” und “Materie” durch “Gesundheit” - sofort ergibt sich ein anderes, vielleicht sogar vertrauteres Bild.

Nicht? Dann überdenken Sie folgendes: Verliebtheit und Erfolg wirken sich ebenso positiv wie guter Schlaf, regelmäßiges Essen und funktionierendes Sozialleben auf Körperchemie und Mentalität aus, das ist sicher unbestritten. Das aber Stress, Probleme des Selbstbewusstseins und erlittene Traumata sich ebenso geistig wie körperlich manifestieren und dann in der Folge zu eben jenen Beschwerden führen, die der Arzt, möglicherweise am Ende seines Lateins angekommen, als “Burnout”, “psychosomatische Situation” oder als “vegetative Dystonie” einstuft, ist als “geistige Schwäche” anscheinend inakzeptabel.

Dabei bietet die gemeinsame Sprache unzählige Gleichnisse die sich genau darauf beziehen. “Das ging an die Nieren...”, “...krieg ich so einen dicken Hals”, “Da geht einem das Herz auf...”, “Dem ist was über die Leber gelaufen...”, “...etwas nicht im Kreuz haben”, “Sich zu viel aufladen”, “...aus der Haut fahren”, “...sich unwohl in seiner Haut fühlen”, “...einen Kloß im Hals haben”, “...ist etwas auf den Magen geschlagen” und viele weitere Beispiele lassen sich leicht finden - und das nicht nur in deutsch. Die Redewendungen sprechen deutlich davon, dass eine äußerlich wahrgenommene oder vom Verstand erzeugte oder aus der Seele wirkende Situation eine körperliche Auswirkung nach sich zieht.

Das Prinzip dahinter lässt sich mit den Worten früherer Autoren auch deutlich kürzer ausdrücken: es gilt nicht nur “Du bist was Du isst” sondern eher noch “Du bist was Du denkst”.

Das kannten Sie schon? Nun, keine Sorge, der Rest dieses Textes dreht sich von jetzt an nicht in endlosen Spiralen um das allseits bekannte “Positiv denken für Anfänger”, “Denk dich reich!“ oder “Sorge Dich nicht, lebe!”. Ich bin sicher, dass dieser Bereich von jeder gut sortierten Buchhandlung schon mehr als ausreichend bedient wird.

Was bemerkenswert bleibt ist allein die Tatsache, dass gedankliche Veränderung nachweisbare Heilungsmöglichkeiten bietet. Wir alle kennen die unglaublich klingenden Geschichten von Menschen die trotz Diagnose “Unheilbar!” genau das wurden - heil und gesund.

Die einen wollten schlicht nicht aufgeben, sich nicht kampflos ins Schicksal ergeben. Die anderen hatten wegen der Familie, dringenden Aufgaben, ihrem Glauben oder einfach wegen all dem bislang Unerlebten in dieser Welt keine Zeit dafür zu sterben oder auch nur krank zu sein.

Was auch immer diesen Mensch half, es war weniger eine wie auch immer geartete von außen kommende Heilkunst als der bloße Wille des einzelnen Menschen der über die Materie des Körpers siegte.

Geist über Materie - es geht, es IST möglich - und das allein gibt Hoffnung im Überfluss.

Während ich an diesem Abschnitt schrieb, fand ich bei der Recherche auch einen passenden, schönen Spruch aus einem alten Buch das vielen Menschen in bestimmten Lagen hilft - Sie wissen vermutlich welches:

Worum immer du bitten wirst, glaub nur, dass du es empfangen hast, und es wird dir zuteil werden.
Markus 11:24
Wenn die Menschen wüssten, wie sehr die Gedanken ihre Gesundheit beeinflussen, würden sie entweder weniger oder anders denken.
von Andreas Tenzer

Und genau darum geht es mir in meiner Arbeit. Menschen zu zeigen, dass sie keineswegs hilflos sind wenn es um die eigene Krankheit geht. Und dass sie das “ultimative Heilmittel” nicht unbedingt immer wieder für mehr oder weniger teures Geld kaufen müssen, sondern tatsächlich bereits jederzeit nutzbar in sich tragen.

Starke Gedanken, heilende Bilder

Als "Präzisionswerkzeug zur inneren Neuausrichtung", zum “mentalen Auswuchten” sozusagen, setze ich neben dem therapeutischen Gespräch, der so genannten Exploration, sehr erfolgreich auf die therapeutische Hypnose oder Heiltrance.

Im Rahmen einer konstruktiven Teamarbeit werden dem Patienten Möglichkeiten angeboten sich in seiner gewohnten Gedankenwelt neu einzurichten und auf bestimmte Negativreize anders, im besten Fall positiv oder neutral zu reagieren.

Die Anwendungsmöglichkeiten reichen vom Abgewöhnen einzelner Laster bis hin zur Schmerzausschaltung bei Operationen - und all das kommt aus dem Menschen selbst.

von Alexander Schoenhoff, HP

Heilpraktiker, Dozent, Coach, Mediendesigner, Autor ...und Mensch mit entsprechenden Kurven, Ecken und Kanten. :) Liebt heilen nicht weniger als helfen und lehren mindestens ebenso wie lernen.

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