HEILPRAXIS SCHOENHOFF

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Dunkelfeldmikroskopie – Wie geht das?

von Alex­an­der Schoe­n­hoff, HP

Vor­wort: Stand Juni 2018
Bis Mit­te 2015 zähl­te die Dun­kel­feld­mi­kro­sko­pie (ab hier auch kurz DFM genannt) für mich schon allein optisch mit zu den fas­zi­nie­rends­ten The­men, mit denen ich mich als Heil­kund­ler beschäftige.

Seit 2016 bie­te ich die­se Form der Dia­gnos­tik jedoch nicht mehr an.

HIN­WEIS: Der nach­ste­hen­de Text wur­de ab 2013 geschrie­ben und inzwi­schen mehr­fach bear­bei­tet. Er beschreibt das damals regu­lä­re Vor­ge­hen. Alles was nach­ste­hend in der Gegen­warts­form geschrie­ben wur­de, ist als in der Ver­gan­gen­heit lie­gend zu betrachten.

Dass ich die DFM und die damit durch­ge­führ­te Vital­blut­ana­ly­se heu­te nicht mehr anbie­te, ist ein­fach erklärt: zuneh­men­de Erfah­rung mit Fach­la­bor-Blut­wer­ten, mach­ten das DFM zur ergän­zen­den Befund­er­he­bung unnötig.

Hin­zu kommt, dass es – sieht man von End­erleins eige­nen Wer­ken ab – bis heu­te kei­ne der Häma­to­lo­gie wenigs­tens annä­hernd ähn­lich wei­ter ent­wi­ckel­te, ein­heit­li­che Inter­pre­ta­ti­ons­grund­la­gen für zu erhe­ben­de Befun­de gibt. Es gibt also kei­ne struk­tu­rier­te, fak­ten­ba­sier­te und nach­voll­zieh­ba­re Ein­heit­lich­keit in Sachen “Was ist von dem Sicht­ba­ren was und wann?” Auch des­halb wer­den wohl auch mal simp­le Schmutz­par­ti­kel als patho­lo­gi­sche Erschei­nun­gen gedeu­tet und ein schil­lern­des Staub­korn wird zum “Mor­bus Fus­sel”.

Begin­nend mit End­erleins The­sen, haben sich in der lan­gen Zeit seit ihrer Ver­öf­fent­li­chung, statt über­prüf­ba­rer und wie­der­hol­ba­rer Fak­ten und einer damit ver­bun­de­nen Ein­heit­lich­keit, ver­schie­de­ne Denk­schu­len und Semi­nar­an­bie­ter mit teil­wei­se stark eso­te­ri­schem Ein­fluss eta­bliert, die wie­der­um auf der sub­jek­ti­ven Inter­pre­ta­ti­on ein­zel­ner Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen fußen. Das mag für über­zeug­te Anwen­der gut und rich­tig sein.
Für mich ist war es so aber nicht mehr trag­bar. Auch ich schät­ze die the­ra­peu­ti­sche Intui­ti­on als eines der wich­ti­gen Werk­zeu­ge. Doch einen mög­li­cher­wei­se schwer­kran­ken Men­schen nur auf Basis krea­ti­ver Intui­tio­nen zu behan­deln, also ohne sons­ti­ge medi­zi­ni­sche Befun­dung, erscheint mir bis heu­te fahrlässig.

2009–2010 hat­te ich ein gutes Jahr lang die Gele­gen­heit bei HP Ekke­hard Siri­an Schel­ler† zu hos­pi­tie­ren. In die­ser ins­ge­samt sehr span­nen­den und lehr­rei­chen Zeit erkun­de­te ich auch die von Schel­ler ver­tre­te­ne und auch so gelehr­te Inter­pre­ta­ti­ons­wei­se der DFM sehr inten­siv. Und die war in sich selbst schlüs­sig. Sie ent­hielt aber auch ein gerüt­telt Maß an von Schel­ler auf­ge­stell­ten und ver­tre­te­nen The­sen und Ideen, die man man­gels belast­ba­rer Fak­ten am Ende schlicht glau­ben muss­te. Lei­der war und bin ich aber nicht son­der­lich leicht­gläu­big.
Um “Famu­lus Wag­ners” Wor­te zu zitie­ren: “Mit Eifer hab ich mich der Stu­di­en beflis­sen. Zwar weiß ich viel, doch möcht ich alles wis­sen” (“Faust”, J. W. v. Goethe)

Was mich zudem bei aller Skep­sis immer wie­der erstaun­te und irri­tier­te war, dass, trotz gele­gent­lich schlicht unhalt­ba­rer Befund­er­he­bung und dar­aus fol­gen­der The­ra­pie, nicht weni­ge Pati­en­ten auf Basis eines Dun­kel­feld­be­fun­des, kom­bi­niert mit einer radio­ni­schen Tes­tung der Blut­pro­be, erfolg­reich the­ra­piert wer­den konnten!

Das mag dann kor­rek­te The­ra­pie, rei­ner Zufall oder gern auch Pla­ce­bo gewe­sen sein – beein­dru­ckend war es aber in jedem Fall.
Wobei … wenn wir ehr­lich sind, der­glei­chen “Wun­der­hei­lun­gen” kennt und nutzt man auch in der kon­ven­tio­nel­len Medizin.

Betrach­tet man aber die schie­re Mas­se an häma­to­lo­gi­scher For­schung, ist es wohl eher so, dass sich Prof. End­er­lein mit sei­ner Hypo­the­se von der Pleo­mor­phie, also der Ver­wand­lungs­fä­hig­keit von Blut­be­stand­tei­len, schlicht irr­te, eben­so wie sein Vor­rei­ter Antoi­ne Béchamp. Irr­tum kommt vor und auch das ist essen­zi­el­ler Bestand­teil der Wissenschaft.

So oder so konn­te sich der u.a. auch von End­er­lein ver­tre­te­ne Pleo­mor­phis­mus bis jetzt nicht als kor­rekt und halt­bar bewei­sen. Per Elek­tro­nen­mi­kro­skop wäre sowas viel­leicht heu­te viel­leicht mög­lich, aber auf die­se Idee kam noch kei­ner der Befür­wor­ter; was aber auch am Man­gel an Zugriff auf ein sol­ches Gerät lie­gen könn­te. Rein vom Begriff kor­rekt ist ledig­lich die bestä­tig­te Pleo­mor­phie ein­zel­ner Bak­te­ri­en­stäm­me, was aber auf End­erleins Theo­rie kei­ne Aus­wir­kung hat.

Doch all ihrer fach­li­chen Wider­sprü­che zum Trotz bie­tet die Mikro­sko­pie im Dun­kel­feld für mich einen ganz eige­nen, ein­zig­ar­ti­gen Ein­blick in unse­re höchst leben­di­ge Innen­welt.
Und nur um die­sen fas­zi­nie­ren­den Ein­blick ging es mir selbst zuletzt im Rah­men mei­ner eige­nen the­ra­peu­ti­schen Arbeit mit die­ser Technik.

Für mich war und ist das DFM ein fan­tas­ti­sches Werk­zeug um Pati­en­ten “live” einen Blick in ihr Inne­res zu ermög­li­chen. Und allein die­ser Blick hat­te für man­che Pati­en­ten schon einen höchst bemer­kens­wer­ten Ein­fluss auf des­sen kom­plet­ten Heilprozess! 

Blut im Dun­kel­feld – Zustand nach einem Tag 
von Alex­an­der Schoe­n­hoff, HP

Was ist Dunkelfeldmikroskopie?

Um die sehr gute Erklä­rung zu die­ser Metho­de nicht unnö­tig durch eine wei­te­re zu ergän­zen, folgt hier ein Zitat von der Inter­es­sen­ge­mein­schaft für Dun­kel­feld-Blut­dia­gnos­tik:

Unser Blut durch­fließt ein­mal in der Minu­te den gan­zen Kör­per. Ein rotes Blut­kör­per­chen benö­tigt vom Her­zen bis in die Fuß­ze­hen 15 Sekun­den. In sich trägt das Blut somit vie­le wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen aus allen Gebie­ten des Körpers.

Die Dun­kel­feld-Blut­dia­gnos­tik ist eine qua­li­ta­ti­ve Beur­tei­lung des leben­di­gen Blu­tes mit dem Mikro­skop. Die Blut­zel­len wer­den bei 1000 facher Ver­grö­ße­rung unter dem Mikro­skop lebend bewer­tet. Sie ergänzt das quan­ti­ta­ti­ve, klas­si­sche Blut­bild, das ja wört­lich genom­men kein in sei­ner Gesamt­heit betrach­te­tes Abbild des Blu­tes ist, son­dern eine sta­tis­ti­sche Zäh­lung der Blutbestandteile. 

Das her­kömm­li­che Blut­bild ist gezwun­gen die jewei­li­gen Para­me­ter mit dem Bevöl­ke­rungs­durch­schnitt zu ver­glei­chen. Doch jeder Mensch ist ein Indi­vi­du­um. So wie es äußer­lich bei jedem Men­schen Unter­schie­de gibt, unter­schei­den sich auch unse­re inne­ren Orga­ne. Oft ein Hin­der­nis in der Trans­plan­ta­ti­ons­me­di­zin. Letzt­end­lich las­sen sich aber die­se indi­vi­du­el­len Unter­schie­de bis hin zu den ein­zel­nen Zel­len fin­den. So hat auch jeder Mensch indi­vi­du­el­le, auf sei­nen Kör­per bezo­ge­ne Blut­wer­te.

Zum Vorgehen

Die Erstellung der Probe

Über einen ein­fa­chen, am Fin­ger, bzw. des­sen obe­rer Fin­ger­bee­re, abge­nom­me­nen Bluts­trop­fen, erhält man weni­ge Augen­bli­cke spä­ter einen fas­zi­nie­ren­den und ein­zig­ar­ti­gen Ein­blick in den Körper.

Zur Pro­ben­er­stel­lung benö­tigt man ein hier­für ver­wend­ba­res Dein­fek­ti­ons­mit­tel, eine Ein­weg-Stech­lan­zet­te oder ein klei­nes Stich­ge­rät, einen sau­be­ren glä­ser­nen Objekt­trä­ger und ein Deck­glas.

Hat man nach der Des­in­fek­ti­on den Stich vor­ge­nom­men, wird, falls nötig mit sanf­tem Druck, zunächst etwas Blut aus dem Fin­ger geho­ben und der ers­te dabei ent­ste­hen­de Trop­fen mit einem ste­ri­len Tup­fer entfernt.

Den nächs­ten Bluts­trop­fen lässt man vor­sich­tig vom Fin­ger des Pati­en­ten unter­halb des Objekt­trä­gers an dem­sel­ben anhaf­ten und bedeckt den auf­ge­nom­me­nen Trop­fen dann umge­hend mit dem Deckgläschen.

Die fer­ti­ge Pro­be wird auf den Objekt­tisch des Dun­kel­feld­mi­kro­skops auf­ge­legt und dort befestigt.

Novex B Dunkelfeldmikroskop, Quelle: Hersteller
Mikro­skop Novex B mit Dun­kel­feld­an­satz
Bild: Her­stel­ler 

Bereitmachen des Mikroskops

Im nächs­ten Schritt wird die Licht­quel­le ein­ge­schal­tet und der so genann­te Dun­kel­feld­kon­den­sor unter­halb des ver­schieb­ba­ren Objekt­tischs durch ver­schie­ben so frei­ge­stellt, dass man eine ange­mes­se­ne Men­ge Immer­si­ons­öl auf des­sen Licht­aus­tritts­öff­nung geben kann. “Ange­mes­sen” bedeu­tet hier, etwa 1–3 Trop­fen. Also eben so viel, dass sich auf dem glä­ser­nen Licht­aus­tritt des Kon­den­sors ein klei­ner “Öltrop­fen-Hügel” bil­det. Soll­te der “Hügel” über­lau­fen, ist das über­schüs­si­ge Öl umge­hend mit einem Weg­werf­tuch zu ent­fer­nen, da es einer­seits zu Haut­rei­zun­gen füh­ren kann und ande­rer­seits zur schnel­len Ver­schmut­zung des Geräts beiträgt.

Durch die spe­zi­el­le Bau­wei­se des Kon­den­sors wird das senk­recht von unten ein­fal­len­de Licht der Licht­quel­le umge­lei­tet und strahlt dadurch nicht wie zu erwar­ten wäre senk­recht von unten, son­dern von den Sei­ten kom­mend auf die Pro­be. Erst dadurch ent­steht die cha­rak­te­ris­ti­sche, den Par­ti­kel-/Zell­rand beto­nen­de Dunkelfeldbeleuchtung.

Ist die­ser Schritt erle­digt, wird der Dun­kel­feld­kon­den­sor wie­der unter dem Objekt­trä­ger plat­ziert und dann lang­sam so weit nach oben in Rich­tung Objekt­tisch und dem dar­auf lie­gen­den Objekt­trä­ger gescho­ben, bis der zuvor auf­ge­tra­ge­ne Immer­si­ons­öl­trop­fen von unten am Objekt­glas anschließt.

Es folgt die Grob­ein­stel­lung mit dem kleins­ten Objek­tiv, bei wel­cher man die kor­rek­te Ein­stel­lung des Licht­ein­falls prüft. Das Ziel die­ser Ein­stel­lung ist zuletzt ein gleich­mä­ßi­ger, run­der, zen­tra­ler Licht­fleck in der Pro­be. So lan­ge die­ser not­wen­di­ge Licht­be­reich nicht kor­rekt anliegt, kann kei­ne ordent­li­che Betrach­tung vor­ge­nom­men werden.

Ich ver­wen­de­te damals ein Novex B‑Mikroskop mit 4 Pla­na­chro­mat Objek­ti­ven, mit den Ver­grö­ße­run­gen 4 , 10, 40 und 100, wobei das 100’er Objek­tiv ein Ölim­mer­si­ons­ob­jek­tiv mit ver­stell­ba­rer Iris­blen­de war.

Zur Film­auf­nah­me und Aus­ga­be des Bil­des am Moni­tor nutz­te ich einen han­dels­üb­li­chen Cam­cor­der. Der war via Adap­ter auf dem tri­no­ku­la­ren Aus­gang des Mikro­skops (im Bild oben hin­ten, als senk­rech­tes Rohr mit schwar­zen Auf­satz­ring zu sehen) mon­tiert und mit dem Note­book dane­ben verkabelt.

Das zwei­te Objek­tiv ermög­licht bereits einen ziem­lich guten Ein­druck von der Ver­tei­lung des Blu­tes auf der Flä­che. Je nach Mikro­skop kann man sogar noch eine drit­te Ver­grö­ße­rung ohne wei­te­re Ölzu­ga­be nut­zen. Auch bei mei­nem Gerät war das so.

Die eigent­li­che Blut­be­schau erfor­dert aber einen wei­te­ren Schritt. Bevor das spe­zi­ell hier­für gemach­te Ölim­mer­si­ons­ob­jek­tiv kor­rekt genutzt wer­den kann, muss nun oben auf dem Deck­gläs­chen vor­sich­tig eine wei­te­re klei­ne Men­ge Immer­si­ons­öl auf­ge­tropft wer­den. Erst dann wird das Ölim­mer­si­ons­ob­jek­tiv in den “Ölhü­gel” ein­ge­schwenkt und das Bild über die gro­ßen seit­li­chen Stell­rä­der des Objekt­tischs scharf ein­ge­stellt.
Die damit erreich­te Ver­grö­ße­rung und Bild­qua­li­tät wäre ohne das Immer­si­ons­öl und das spe­zi­el­le Objek­tiv nicht möglich.

Blutbeschau

Mög­li­cher­wei­se muss man nun ein paar klei­ne­re Anpas­sun­gen an Aus­rich­tung und Schär­fe vor­neh­men, um ein opti­mal aus­ge­leuch­te­tes und schar­fes Bild zu errei­chen. Dann erfolgt die ange­streb­te Betrach­tung und Bewer­tung der Probe.

Da sich zwi­schen dem auf­ge­leg­ten, aber nicht ange­drück­ten Deck­glas und dem Objekt­trä­ger eine Art Kam­mer gebil­det hat, deren Rän­der inzwi­schen getrock­net sind, ent­stand in dem mit der Blut­pro­be gefüll­ten Zwi­schen­raum etwas, das man als “Aqua­ri­um” beschrei­ben kann. Ein leben­di­ges Bio­top, dass, bis auf die nun feh­len­de rhyth­mi­sche Strö­mung durch das schla­gen­de Herz, in jeder Hin­sicht mit dem Blut des Pati­en­ten iden­tisch ist.

Es folgt eine aus­gie­bi­ge Betrach­tung, Klas­si­fi­zie­rung und erfah­rungs­ba­sier­te Begut­ach­tung aller sicht­ba­ren Objek­te und Par­ti­kel, sowie der sich im Ver­lauf der Beob­ach­tung zei­gen­den Pro­zes­se. Dabei geht es aber eben NICHT um die sta­tis­ti­sche Aus­zäh­lung, son­dern um die Bewer­tung der all­ge­mein sicht­ba­ren Beschaf­fen­heit der Pro­be, bzw. deren sicht­ba­ren Bestandteilen.

Blut im Dun­kel­feld – Erytrop­zy­ten, Gra­nu­lo­zyt und Makro­pha­gen
von Alex­an­der Schoe­n­hoff, HP

 

Aufs wesent­li­che redu­ziert las­sen sich fol­gen­de dia­gnos­ti­sche Prü­fungs­punk­te nennen:

  • Wie sehen die ein­zel­nen Blut­zel­len aus?
  • Wie sind sie beschaffen?
  • Zei­gen sie Auffälligkeiten?
  • In wel­chen Men­gen sind wel­che Ele­men­te zu erkennen?
  • Wie schnell zei­gen sich ers­te Anzei­chen von Zersetzung/Gerinnung oder sons­ti­ge Belastungskennzeichen?
  • Gibt es ers­te gesund­heits­re­le­van­te Ver­hal­tens­an­wei­sun­gen die an den Pati­en­ten wei­ter­zu­ge­ben sind?
  • Wie sieht die Pro­be am nächs­ten, wie am über­nächs­ten Tag aus?
  • Wie lan­ge “lebt” die Pro­be ins­ge­samt und wel­che inhalt­li­chen Ver­än­de­run­gen durch­läuft sie dabei?

Ent­spre­chend mei­ner dama­li­gen Aus­bil­dung, wur­de eine Pro­be nach der Erst­be­schau immer ein­mal täg­lich durch­ge­se­hen. Und das so lan­ge, bis kei­ner­lei Akti­vi­tät in Form sicht­ba­rer Bewe­gung mehr zu fin­den war. 

Die ein­zel­nen Beschau­en wer­den mit schrift­li­cher und stich­pro­ben­ar­tig auch mit video­ba­sier­ter Doku­men­ta­ti­on beglei­tet. Soll­ten sich Hin­wei­se erge­ben, wer­den wei­te­re labor­dia­gnos­ti­sche Tests mit dem Pati­en­ten bespro­chen und ent­spre­chend mit exter­nen Labors umge­setzt. Wie schon im Bei­trag zur Milieu­re­gu­la­ti­on beschrie­ben, folgt nach der Dia­gnos­tik für gewöhn­lich die indi­vi­du­ell zusam­men­ge­stell­te The­ra­pie. Mehr dazu lesen Sie im ent­spre­chen­den Bei­trag.

Die kom­plet­te Beschau in jeder Ein­zel­heit hier beschrei­ben zu wol­len wür­de den Rah­men spren­gen. Man kann sich aber leicht vor­stel­len, das die­se zeit­in­ten­si­ve “Hand­ar­beit” nicht neben­bei und im Schnell­durch­gang zu machen ist.

Der Voll­stän­dig­keit hal­ber sei jedoch ange­merkt, dass es, neben der Art und Wei­se der Bewer­tung ein­zel­ner Blut­be­stand­tei­le (“Häma­to­lo­gie” gegen “Pleo­mor­phie” oder “Bio­lo­gie” gegen “Medi­zin” oder gar “Eso­te­rik” gegen “Wis­sen­schaft”), im Fach­kreis auch unter­schied­li­che Hal­tun­gen hin­sicht­lich der Dau­er der Beschau gibt. Ich prü­fe eine Pro­be so lan­ge täg­lich auf Ver­än­de­run­gen bis sie kei­ner­lei Akti­vi­tät mehr zeigt. Das heißt in der Regel etwa 3–5 Tage. Ich hat­te aber tat­säch­lich auch schon Pro­ben, die meh­re­re Wochen Akti­vi­tä­ten aufwiesen.

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