HEILPRAXIS SCHOENHOFF

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Radionik für Einsteiger

von Alex­an­der Schoe­n­hoff, HP

Vorwort

Radio­nik oder radio­ni­sche Metho­den wer­den in der HEIL­PRA­XIS SCHOE­N­HOFF nicht ange­bo­ten.

Die­ser Bei­trag ver­mit­telt mei­nen per­sön­li­chen Ein­druck vom kom­ple­xen The­ma Radio­nik.

Des­halb ist er bewusst frei und mög­lichst wenig fach­sprach­lich gehal­ten und wider­spricht mit hoher Wahr­schein­lich­keit dem, was erfah­re­ne Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen zum glei­chen The­ma sagen wür­den.

Ich erhe­be auch kei­nes­wegs den Anspruch die Radio­nik als ein­heit­li­ches, wis­sen­schaft­lich fun­dier­tes Dia­gnos­tik- und The­ra­pie­ver­fah­ren ver­mit­teln oder auch wider­le­gen zu wol­len. Ich beschrei­be ledig­lich mei­ne eige­nen Über­le­gun­gen, Erfah­run­gen und Erleb­nis­se damit. 

Sicht­bar gemach­te Fre­quen­zen, sicht­ba­re Reso­nanz
Bild: Kli­cker / pixelio.de

Mei­ne Betrach­tung:

Radio­nik ist aus mei­ner Sicht ein von Metho­den und Gerä­ten unab­hän­gi­ger Über­be­griff. Er wird nicht sel­ten syn­onym ver­wen­det mit dem Begriff Bio­re­so­nanz, was jedoch nicht das­sel­be ist, wenn auch die Wur­zeln nah bei­ein­an­der lie­gen. Der Begriff Radio­nik ver­ei­nigt ver­schie­de­ne bioenergetische/bioinformatische Verfahren/Methoden, in deren über­wie­gend tech­nisch rea­li­sier­tem Mit­tel­punkt immer die Ver­bin­dung zwi­schen Gerät, The­ra­peut und Pati­ent auf ener­ge­ti­scher bzw. infor­ma­ti­ons­ori­en­tier­ter Ebe­ne steht. 

Zu den Zie­len der Radio­nik gehö­ren direk­te Ermitt­lung und wo mög­lich auch Aus­gleich von körperlichen/geistigen Störungen/Disharmonien sowie die Besen­dung von Trä­ger­me­di­en mit Infor­ma­tio­nen (den so genann­ten Raten), die wie­der­um einen heil­sa­men Ein­fluss auf den Emp­fän­ger neh­men sol­len.

Da die­se Ver­bin­dung zwi­schen Indi­vi­du­en natur­ge­mäß immer unter­schied­lich aus­fällt, ist der Ein­satz und die Umset­zung des Ver­fah­rens von The­ra­peut zu The­ra­peut auch eher indi­vi­du­ell und an die jewei­li­ge Situa­ti­on des Pati­en­ten ange­passt.

Nur ein kurzer Blick zurück

Zitat aus der Wiki­pe­dia zum The­ma Radio­nik (Ankli­cken für Voll­text):

Sie [die Radio­nik] wur­de von dem Patho­lo­gen Albert Abrams (*1863 in San Fran­cis­co, †1924) um 1920 in den USA begrün­det, damals noch unter dem Kür­zel ERA (Elec­tro­nic Reac­tion of Abrams). 

Der Begriff „Radio­nik“ bezieht sich nach dem Buch­au­tor Edward Rus­sell auf die Annah­me, dass der mensch­li­che Orga­nis­mus auf Radio­wel­len reagiert, die wie­der­um Trä­ger auf­mo­du­lier­ter „Heil­in­for­ma­tio­nen“ sein kön­nen.

Dr. med. Albert Abrams
Quel­le: unb.

Von der belächelten Fiktion zu wissenschaftlichen Fakten

Der uni­ver­sel­le Denk­an­satz dass “alles mit allem” in direk­ter Ver­bin­dung und gegen­sei­ti­ger Abhän­gig­keit steht war und ist für vie­le auch heu­te noch eher unver­ständ­lich und unwis­sen­schaft­lich. Doch bie­tet gera­de die wis­sen­schaft­li­che Phy­sik mit dem Fach­be­reich der Quan­ten­me­cha­nik inzwi­schen Erklä­rungs­mo­del­le für die ver­meint­li­che Eso­te­rik.

Es ist heu­te offi­zi­el­ler Stand des uni­ver­si­tä­ren Wis­sens, dass bestimm­te Ele­men­tar­teil­chen auf kom­ple­xe Wei­se auch über extre­me Distan­zen ver­bun­den oder “ver­schränkt” wie die Phy­si­ker sagen, sein kön­nen. Durch die­se Ver­schrän­kung kommt es zu dem labor­tech­nisch nach­weis­ba­ren Effekt, dass eine ener­ge­tisch-phy­si­ka­li­sche Wir­kung auf das eine Teil­chen zeit­gleich auf ein ande­res Teil­chen ana­lo­ge Wir­kung zeigt. Die­se für den nicht fach­lich aus­ge­bil­de­ten Men­schen eher unrea­lis­ti­sche Situa­ti­on für jeden ver­ständ­lich zu erklä­ren fällt aber auch Phy­si­kern noch schwer. Selbst Albert Ein­stein hielt die Quan­ten­me­cha­nik und erst Recht die Ver­schrän­kung  in einem Auf­satz von 1935 für ein “spuk­haf­tes Phä­no­men” mit dem er sich so gar nicht anfreun­den konn­te.

Las­sen Sie aber die­se Vor­stel­lung ein­fach noch eine Wei­le auf sich wir­ken, dass von­ein­an­der ent­fern­te und dabei immens win­zi­ge Din­ge eine “unsicht­ba­re” und noch weit­ge­hend unver­ständ­li­che, aber nicht min­der exis­ten­te infor­ma­ti­ve Ver­bin­dung und Wech­sel­wir­kung zu- und auf­ein­an­der haben.

Könn­te man mit ein wenig Fan­ta­sie nicht auch leicht zu dem Schluss kom­men, dass die so genann­ten “Mor­phi­schen oder Mor­pho­ge­ne­ti­schen* Fel­der” von Rupert Sheld­ra­ke oder die als so genann­te para­nor­ma­le oder PSI-Phä­no­me­ne ein­ge­stuf­ten Effek­te zuletzt nichts ande­res sind, als die natür­li­chen Aus­wir­kun­gen quan­ten­me­cha­ni­scher Ver­schrän­kun­gen?

Die seit Albert Abrams Ent­de­ckung wei­ter­ent­wi­ckel­ten radio­ni­schen Tech­ni­ken und Gerä­te arbei­ten also mög­li­cher­wei­se nach einem damals wie heu­te noch unbe­kann­ten, inzwi­schen aber in der offi­zi­el­len Erfor­schung befind­li­chen quan­ten­me­cha­ni­schen Prin­zip.

Rich­tig ist, es gibt bis­lang kei­nen unstrit­ti­gen Beweis für die­se Zusam­men­hän­ge, aber eben auch kei­ne unstrit­ti­gen dage­gen. Dafür fand ich einen aus­ge­spro­chen lesens­wer­ten Bei­trag in der NZZ zum The­ma “Quan­ten­phy­sik und Quan­ten­re­li­gi­on”…

*Der aus der Biologie/Biochemie ent­lehn­te Begriff “Mor­pho­ge­ne­ti­sches Feld” wird hier im Zusam­men­hang mit Sheld­ra­kes Theo­rie zweck­ent­frem­det mit­ge­nutzt.

Kann man sich Radionik auch auf einfache Weise irgendwie vorstellen?

Wagen­meis­ter und Klang­ham­mer 
Quel­le: dis­po Tf Edu­ca­ti­on GmbH

Ver­glei­chen wir eine radio­ni­sche Tes­tung doch ein­fach mal mit einer Mate­ri­al­prü­fung.

Viel­leicht haben bahn­fah­ren­de Leser mal gese­hen, wie ein Wagen­meis­ter der Bun­des­bahn an einem ste­hen­den Zug ent­lang geht und ab und an mit einem lang­stie­li­gen Klang­ham­mer an die Achs­rä­der schlägt. Am spe­zi­fi­schen Geräusch, also der hör­ba­ren Reso­nanz oder auch Dis­so­nanz die durch den Schlag im Metall ent­steht, erkennt und bewer­tet er den gro­ben Mate­ri­al­zu­stand des Rades.

Deut­lich fei­ner gehen die Inge­nieu­re in den Zug-Prüf­an­la­gen vor. Mit Hil­fe spe­zi­el­ler Mess­ge­rä­te und Prüf­ver­fah­ren ver­schaf­fen sie sich genau­es­te Ein­bli­cke in die inne­re Struk­tur eines Prüf­lings. 

So wer­den eben­falls auf reso­nanz­tech­ni­schem Weg feins­te Mate­ri­al­er­mü­dun­gen und Haar­ris­se sicht­bar, die man äußer­lich oder auch akus­tisch noch lan­ge nicht zu sehen oder zu hören bekä­me.

Der Begriff der Reso­nanz wur­de hier zwei­mal ganz bewusst genutzt, denn Reso­nanz beschreibt auch das Wirk­prin­zip der Radio­nik. 

Sowohl die Test­ge­rä­te als auch der Mensch der sie bedient gehen mit dem zu tes­ten­den Objekt in Reso­nanz. Wenn auch nicht in eine regu­lär tech­nisch mess­ba­re.

Anders for­mu­liert: wenn The­ra­peu­ten schein­bar intui­tiv erfas­sen was ihren Pati­en­ten fehlt und dar­auf­hin eine erfolg­rei­che The­ra­pie in Kraft set­zen kön­nen, nut­zen sie in Wirk­lich­keit neben erlern­tem Wis­sen, ihrer Erfah­rung und der aktu­el­len Inter­pre­ta­ti­on von Labor­be­rich­ten oder des bei­spiels­wei­se im Dun­kel­feld-Blut­bild gese­he­nen auch ihre natür­li­che Fähig­keit mit ande­ren Men­schen “in Reso­nanz” zu gehen. Dadurch erhal­ten sie u.a. Infor­ma­tio­nen zu deren gesund­heit­li­chem Zustän­den. Sie erhal­ten dann also etwas, das der Volks­mund als “Ahnung” beschreibt.

Es erscheint mir nur plau­si­bel, dass der Mensch als Sen­der und Emp­fän­ger unter­schied­lichs­ter Infor­ma­tio­nen
zugleich auch die natür­lichs­te, wenn nicht bes­te Form eines “The­ra­pie­ge­räts” dar­stellt.

Die mal schlich­ten, mal beein­dru­cken­den, teils auch recht aben­teu­er­li­chen Radionik­ge­rä­te sind hier also von der Ana­lo­gie her ent­fernt ver­gleich­bar mit den Mess­ge­rä­ten der Inge­nieu­re. Eine poten­zi­el­le Krank­heit (oder “kör­per­li­che Mate­ri­al­er­mü­dung”) äußert sich zuerst auf äußerst sub­ti­le, fein­stoff­li­che Wei­se. Die­se wie­der­um äußert sich mit einer spe­zi­fi­schen Fre­quenz. Also auf einem Weg, der mit den gewohn­ten und bewähr­ten, aber eben ver­gleichs­wei­se gro­ben dia­gnos­ti­schen Metho­den noch län­ger nicht erfasst wer­den könn­te. Radio­ni­sche Gerä­te oder Hilfs­mit­tel sol­len nun in der Lage sein, die­se Fre­quen­zen mess- und nutz­bar zu machen.

Erin­nern Sie sich an den Anfang die­ses Arti­kels? Zwei oder meh­re­re Din­ge ste­hen in gegen­sei­ti­ger Wech­sel­wir­kung mit- und zueinander…so nut­zen man­che Kol­le­gen bspw. die bereits für die Dun­kel­feld­dia­gnos­tik ent­nom­me­ne Blut­pro­be als Aus­gangs­punkt für die radio­ni­sche Tes­tung.

Aller­dings hört ihr Ein­satz da nicht auf. So wie der The­ra­peut sich des Radionik­ge­räts bedient um Infor­ma­tio­nen abzu­ru­fen oder Intui­tio­nen zu bestä­ti­gen, so ist er auf die glei­che Wei­se in der Lage eben­sol­che Infor­ma­tio­nen wie­der auf das Objekt zurück zu über­tra­gen.

Wie oder was testet der Therapeut über ein Radionik-Gerät?

In der the­ra­peu­ti­schen Pra­xis wird bio­en­er­ge­tisch oder wie ich es nen­ne, bio­in­for­ma­tisch auf mög­li­che Erkran­kungs­si­tua­tio­nen bzw. deren Ver­ur­sa­cher hin getes­tet. Über nicht stan­dar­di­sier­te und nicht offi­zi­ell-wis­sen­schaft­lich aner­kann­te Ver­fah­ren wird das poten­zi­el­le Vor­han­den­sein bestimm­ter Informationen/Muster abge­fragt, die wie­der­um auf die Anwe­sen­heit bestimm­ter inne­rer Situa­tio­nen hin­wei­sen kön­nen.

Als sehr stark ver­ein­fach­tes Bild stel­len Sie sich fol­gen­des vor:
Sie befin­den sich in einem licht­lo­sen Raum. Als Mensch unse­rer Zeit wür­den Sie ver­mut­lich an der ers­ten gefun­de­nen Wand ent­lang nach einem Licht­schal­ter suchen, die­sen dann benut­zen und den Rest der Erkun­dung mit offe­nen Augen und im Licht fort­set­zen.

Legen wir nun fest, dass “Augen/Sehen” und “Licht” die jeder­zeit wie­der­hol­ba­ren Fak­to­ren eines für alle Men­schen glei­chen Ver­fah­rens zur Ermitt­lung von Infor­ma­tio­nen sind. Licht an, Augen auf, umse­hen – damit haben wir ein stan­dar­di­sier­tes, jeder­zeit wie­der­hol­ba­res Test­ver­fah­ren fest­ge­legt.

Nun wer­den Sie wider­spre­chen und ein­wen­den, dass die­ses Ver­fah­ren für einen blin­den Men­schen nicht zutrifft und Sie haben recht. Wie wür­de sich ein sol­cher Mensch die Umge­bungs­in­for­ma­tio­nen beschaf­fen?

Der Ein­stieg unse­res klei­nen Ver­gleichs ist der­sel­be, bis zum auf­fin­den des dann ja sinn­frei­en Licht­schal­ters.
Der blin­de Mensch wür­de sich in einem belie­big beleuch­te­ten Raum mit aus­ge­streck­ten Hän­den ein eige­nes, inne­res Bild von der Umge­bung machen. Jede Infor­ma­ti­on wel­che über die Fin­ger, aber eben­so über das Gehör, den Geruch und/oder Geschmack und die Haut auf­ge­nom­men wird, trägt dazu bei mehr und mehr über die Umge­bung zu erfah­ren.

Der gan­ze Kör­per wird zum Test­ge­rät und das inne­re Bild, die Inter­pre­ta­ti­on zum Ersatz für die äuße­re Welt. Etwas abs­trakt kann man also sagen, dass die Radio­nik eine der vie­len “erwei­ter­ten” Mög­lich­kei­ten dar­stellt, sich neben den “Augen” auf unzäh­li­ge ande­re Wei­sen Infor­ma­tio­nen zu beschaf­fen.

Radio­ni­sche Tes­tun­gen z.B. mit­hil­fe der com­pu­ter­un­ter­stütz­ten Gerä­te, sind jedoch abso­lut nicht mit arz­t­üb­li­chen Blut- und Gewe­be­tes­tun­gen ver­gleich­bar. Sie sind auch in keins­ter Wei­se als sol­che zu ver­ste­hen. Ihre wis­sen­schaft­li­che Halt­bar­keit ist schlicht nicht gege­ben, da selbst mehr­fach kurz hin­ter­ein­an­der ermit­tel­te Ergeb­nis­se nur sel­ten, wenn über­haupt, exakt über­ein stim­men.

Test­ergeb­nis­se die aus­schließ­lich radio­nisch ermit­telt wur­den, stel­len aus mei­ner Sicht nie­mals einen Ersatz bspw. für Befun­de eines Fach­la­bors dar, son­dern sind immer als eige­ne, eher ergän­zen­de und beglei­ten­de Form einer umfas­sen­den und ernst­haf­ten Dia­gnos­tik anzu­se­hen.

Findet man nun beim radionischen Testen beispielsweise einen potenziellen Pilzbefall, muss dieser über eine herkömmliche Stuhlprobe im Labor noch lange nicht bestätigungsfähig sein.

Ledig­lich die Infor­ma­ti­on, das “infor­ma­ti­ve Mus­ter” des poten­zi­el­len Pilz­be­falls mach­te sich dem Prü­fer bemerk­bar und wird ihn in der Fol­ge unter Umstän­den schnel­ler zum indi­vi­du­el­len Ziel füh­ren.

Und spä­tes­tens an die­ser Stel­le trennt sich die uni­ver­si­tä­re Wis­sen­schaft von der Grenz­wis­sen­schaft.

Die radio­ni­schen Tes­tungs­mög­lich­kei­ten sind viel­fäl­tig und füh­ren bei sehr erfah­re­nen Prü­fern zu erstaun­lich guten Ergeb­nis­sen. Sie sind so viel­fäl­tig, dass es heu­te prak­tisch unmög­lich ist alle poten­zi­el­len Mög­lich­kei­ten manu­ell durch zu tes­ten. Das ist in der the­ra­peu­ti­schen Pra­xis über com­pu­ter­ba­sier­te Gerä­te inzwi­schen mög­lich und in die­sen spe­zia­li­sier­ten Fäl­len höchst vor­teil­haft.

In jedem Fall, also sowohl manu­ell wie auch com­pu­ter­ge­stützt, kann sich der  Tes­ter unter Berück­sich­ti­gung der bekann­ten Haupt­syp­to­me sei­nes Pati­en­ten bis zu den poten­zi­el­len Erkran­kun­gen vor­ar­bei­ten und dann geziel­ter “in die Brei­te” tes­ten.

Kom­bi­niert man bei­spiels­wei­se Dun­kel­feld­mi­kro­sko­pie mit der radio­ni­schen Tes­tung, kann man jede schon vor­lie­gen­de Blut­pro­be auf eine Viel­zahl ver­schie­de­ner Wer­te hin tes­ten. Im Bedarfs­fall, also wenn beim Test bestimm­te Belas­tungs­pa­ra­me­ter auf­fal­len, wer­den wei­te­re, spe­zi­fi­sche Unter­pa­ra­me­ter getes­tet.

Und wie behandelt man mit Hilfe der Radionik?

Das geschieht ent­fernt ähn­lich wie in der Homöo­pa­thie nur mit­hil­fe der gewünsch­ten Infor­ma­ti­on.
Die Infor­ma­ti­on einer bestimm­ten Situa­ti­on, Erkran­kung oder Sub­stanz wird falls noch nicht bekannt über ein Radio­nik-Gerät als Zah­len­code, der jewei­li­gen Rate, ermit­telt. Anschlie­ßend wird der Pati­ent, ein Platz­hal­ter oder ein Ziel­me­di­um mit die­ser ermit­tel­ten Rate besen­det – man “kopiert” die Daten der Rate sozu­sa­gen auf das Ziel wo sie dann ihre Wir­kung ent­fal­ten sol­len.

Es scheint ohne tie­fer­ge­hen­de Kennt­nis­se der Zusam­men­hän­ge und erst recht ohne per­sön­li­che Erfah­run­gen nur schwer vor­stell­bar, dass zuletzt nicht über Mit­tel und Sub­stan­zen, son­dern über die pure Ver­mitt­lung bestimm­ter Infor­ma­tio­nen eine Behand­lungs­wir­kung erzielt wer­den soll.

Wirk­lich fas­zi­nie­rend dabei ist, dass es auch mei­ner per­sön­li­chen the­ra­peu­ti­schen Erfah­rung man­che infor­ma­ti­ons­ba­sier­ten Hei­lun­gen nach genau die­sem Sche­ma ablau­fen – ohne das sich das fach­wis­sen­schaft­lich fun­diert und wider­spruchs­frei erklä­ren lie­ße.

Sie sagen Pla­ce­bo? Von mir aus gern, wenn’s denn dem Ein­zel­nen wirk­lich hilft. Und das kann zuletzt nur der eine Pati­ent wirk­lich ent­schei­den. Doch spä­tes­tens an die­ser Stel­le – wenn wir also nicht Medi­zin-Sta­tis­ti­ker son­dern Pati­en­ten ent­schei­den las­sen was ihnen gut­tut – haben wir uns end­gül­tig Licht­jah­re ent­fernt von der evi­denz­ba­sier­ten Medi­zin. Denn nach deren, von mir hier nun grob wie­der­ge­ge­be­ner Auf­fas­sung ist nur wahr, kor­rekt und gut, was jedem in allen gleich­ar­ti­gen Fäl­len immer gleich gut hilft. Auf die Mas­se betrach­tet mag das bis zu einem gewis­sen Grad anwend­bar sein, dem ein­zel­nen Men­schen und sei­nen spe­zi­fi­schen Bedürf­nis­sen lässt das jedoch nur wenig bis gar kei­nen Raum.

Aber ich schwei­fe ab…stellen Sie sich jetzt ein­fach mal vor, dass bei der Über­tra­gung einer radio­ni­schen Infor­ma­ti­on, wie schon erwähnt auch Code oder Rate genannt, etwas ähn­li­ches geschieht wie beim Über­mit­teln eines Radio- oder Fern­seh­si­gnals vom Live-Stu­dio bis ins hei­mi­sche Emp­fangs­ge­rät.

Ein rea­les Gesche­hen wird dabei tech­nisch in ana­lo­ge oder digi­ta­le Infor­ma­ti­ons­si­gna­le umge­wan­delt, draht­los über rie­si­ge Ent­fer­nun­gen über­tra­gen und dann vom mensch­li­chen Emp­fän­ger nahe­zu natur­ge­treu mit- oder nach­er­lebt.

Die ver­wen­de­ten Tech­no­lo­gien sind natür­lich völ­lig unter­schied­lich, aber das Prin­zip ist ähn­lich – in bei­den Fäl­len wird etwas Rea­les in pure Infor­ma­ti­on umge­wan­delt und als Abbild über­tra­gen. Nur dass eben in der Radio­nik kei­ne gewöhn­li­chen Funk­si­gna­le son­dern Infor­ma­ti­ons­si­gna­le über­tra­gen wer­den. Und das man gewöhn­li­che Sen­de- und Emp­fangs­an­la­gen mit etwas tech­ni­schem Ver­ständ­nis pro­blem­los nach­voll­zie­hen kann, sich mit den “Inne­rei­en” von Radio­nik-Gerä­ten aber schon sehr schwer tut.

Auf glei­che Wei­se ist es der Erfah­rung von Radio­ni­kern nach auch mög­lich Trä­ger­sub­stan­zen, wie bei­spiels­wei­se Glo­bu­li oder Salz­lö­sun­gen uvm. mit die­sen Infor­ma­tio­nen anzu­rei­chern.
Für den inter­es­sier­ten, aber ver­ständ­li­cher­wei­se kri­ti­schen Leser mag auch dies wie­der eher wie­der nach schlich­tem Pla­ce­bo klin­gen, doch wenn man den Blick­win­kel nur ein wenig ver­brei­tert, ist selbst die­ser so gen­an­te “Pla­ce­bo-Effekt” (rea­le Wir­kung eines Mit­tels ohne nach­weis­ba­ren Wirk­stoff) nichts ande­res als eine klas­si­sche Form der Infor­ma­ti­ons­the­ra­pie. Und ent­schei­dend ist wie­der nur ob der Emp­fän­ger, der Pati­ent dar­auf anspricht oder nicht.

Der Ver­gleich Rund­funk­wel­len zu radio­ni­scher Über­tra­gung und Balan­cie­rung wird für gestan­de­ne Radio­ni­ker wohl fast schmerz­haft “hin­ken”. Ent­schei­dend ist letzt­lich aber, dass der Erfolg einer wie auch immer umge­setz­ten radio­ni­schen Behand­lung weni­ger vom Gerät als von der prak­ti­schen Erfah­rung und Test­fä­hig­keit des The­ra­peu­ten und der ganz­heit­li­chen Situa­ti­on des Pati­en­ten abhängt.

Auch wenn sich die Metho­den der The­ra­peu­ten unter­schei­den mögen, der gemein­sa­men Erfah­rung nach funk­tio­niert das hier beschrie­be­ne Ver­fah­ren in der The­ra­pie jeden­falls genau­so gut wie bei­spiels­wei­se Kine­sio­lo­gie oder Bio­re­so­nanz.

Nicht zuletzt des­halb, ist die Radio­nik für ihre Anwen­der auch eine wei­te­re wich­ti­ge Hin­weis- und Heil­mit­tel­quel­le im Rah­men der alter­na­ti­ven Dia­gnos­tik und The­ra­pie.

Persönliches Nachwort

Ich selbst nut­ze Radio­nik nicht mehr und bin auch kein Freund der diver­sen radio­ni­schen Gerä­te.
Mit ihren teils exor­bi­tan­ten Prei­sen und ihrer zumeist nicht nach­voll­zieh­ba­ren Tech­nik sind sie aus mei­ner Sicht durch­aus beein­dru­ckend, aber für mich selbst ein­fach unnö­tig.

Mei­nem Dafür­hal­ten nach trans­por­tiert oder (im schlech­te­ren Fall) ersetzt ein sol­ches Gerät nur die natür­li­che Intui­ti­on des Anwen­ders und des­sen Fach­wis­sen und gehört dann für die­sen Men­schen ein­fach “irgend­wie” zum Kon­zept. Das ist für mich wie­der­um völ­lig okay, wenn die­se Vor­ge­hens­wei­se zum Wohl des Pati­en­ten auch funk­tio­niert. Und das es erstaun­li­cher­wei­se immer wie­der so funk­tio­niert weiß ich, sowohl aus eige­ner Erfah­rung, als auch aus Erzäh­lun­gen von Pati­en­ten und Kol­le­gen.

Mein ehr­li­cher Respekt gilt also allen Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen, die auch mit­hil­fe die­ser Tech­ni­ken erfolg­rei­che the­ra­peu­ti­sche Arbeit leis­ten! 

Die Sati­re in die­sem Text sei mir kol­le­gi­al ver­zie­hen, die ist gene­tisch bedingt. Und Nein, ich wün­sche dies­be­züg­lich nicht geheilt zu wer­den. 😉 Die Kri­tik gestat­te ich mir den­noch, gilt sie doch eher den Her­stel­lern und ihren Gerä­ten als den Anwen­dern.

Der direkt am kos­mi­schen Info-High­way ange­schlos­se­ne “Heil­com­pu­ter” dia­gnos­ti­ziert und the­ra­piert laut Her­stel­ler­be­schrei­bun­gen schein­bar intel­li­gent nach Art eines ech­ten “Deus ex machi­na” und ver­mit­telt damit sowohl dem Anwen­der als auch dem Pati­en­ten eine eige­ne, moder­ne Art von Sicher­heit.
Und die­se ver­meint­li­che Sicher­heit ver­la­gert dann die the­ra­peu­ti­sche Ver­ant­wor­tung und dia­gnos­ti­sche Idee auch psy­cho­lo­gisch auf das Gerät. Und das fällt heu­te zuneh­mend leich­ter, schließ­lich ver­las­sen wir uns alle ohne­hin andau­ernd auf alle mög­li­chen schlau­en Maschi­nen. Und in eben die­sem Sin­ne funk­tio­niert es dann auch … wenn es funk­tio­niert.

Wer mit The­men wie der Infor­ma­ti­ons­me­di­zin (so wie ich sie ver­ste­he) oder auch mit den Riten der prak­ti­schen Magie ver­traut ist, mag hier gewis­se Ähn­lich­kei­ten erken­nen. Teils uralte Ritua­le zur “Erlan­gung intuitiven/höheren Wis­sens” wer­den in der wer­ben­den Beschrei­bung der Her­stel­ler zum wer­be­wirk­sa­men “Tie­fen-Matrix-Scan bis in die n’te Quan­ten­ebe­ne”. Die ritu­el­le “Bele­bung von mäch­ti­gen Din­gen” wird zur radio­ni­schen Besen­dung, zur raten­ba­sier­ten Akti­vie­rung. So wie ich es sehe, wird hier alt­her­ge­brach­tes ledig­lich in ein zeit­ge­mä­ßes High­tech-Gewand ver­packt. Ist das schlimm? Eigent­lich nicht. Es sei, denn man ver­lässt sich the­ra­peu­tisch nur auf das Gerät und sei­ne Ergeb­nis­se.

Doch sei es wie es sei. Neh­men wir an, ein bis­lang unbe­ach­te­ter Krank­heits­aspekt wird durch die radio­ni­sche Dia­gnos­tik uner­war­tet zur Spra­che gebracht und dann zur wei­te­ren Abklä­rung z.B. an Fachärzte/Fachlabore über­wie­sen oder neh­men wir an, das blo­ße tra­gen eines radio­nisch besen­de­ten Gegen­stands ver­bes­sert die sub­jek­ti­ve Lebens­qua­li­tät eines ein­zel­nen Men­schen für die­sen deut­lich wahr­nehm­bar, dann ist das – für mich – durch­aus in Ord­nung.

Betrug oder nicht liegt aus­schließ­lich im Auge des (un)zufriedenen Benutzers/Patienten. Die Fra­ge, ob ein u.a. mit Quarz­sand gefüll­tes Alu­rohr oder ein hüb­scher klei­ner Halb­edel­stein im Ein­kaufs­wert von <=1 Euro durch auf­wen­di­ge radio­ni­sche Besen­dung für >=1.000,- ver­kauft wer­den kann ist dann auch eher sport­lich bis aka­de­misch zu betrach­ten als die Gesund­heit, Erkennt­nis und Moral stei­gernd. Das Wohl­be­fin­den des Ver­käu­fers wird ganz sicher gestei­gert, das des Käu­fers mit etwas Glück und eige­nem Wil­len … auch.

Aller­dings blei­be ich skep­tisch hin­sicht­lich der jewei­li­gen Tech­nik. Die com­pu­ter­un­ter­stütz­ten Sys­te­me erzeu­gen ihre Ergeb­nis­se mei­nem tech­ni­schen Ver­ständ­nis nach mit dem optisch gut auf­be­rei­te­ten, aber im Kern sim­pel pro­gramm­mier­ten Zufalls­prin­zip – also etwas, dass man mit ein wenig Pro­gram­mier­ver­ständ­nis z.B. in jeder Tabel­len­kal­ku­la­ti­on nach­bau­en kann.
Sowas dann aber mar­ke­ting­wirk­sam als Ergeb­nis­se des “Quan­ten­ef­fekts” zu bezeich­nen, erscheint mir per­sön­lich dann doch schlicht “falsch eti­ket­tiert”. Und wenn die­se Ergeb­nis­se dann nach jedem wei­te­ren Knopf­druck radi­kal unter­schied­lich aus­fal­len, sel­bi­ges mit dem “stän­dig im Wan­del befind­li­chem Quan­ten­fluß” und sons­ti­gem Tech­no­bab­b­le zu ver­brä­men … das ist dann wirk­lich exzel­len­ter Ver­trieb, aber nichts für mich.

Tipp an die Quan­ten-Pro­gram­mier-Kol­le­gen:
erzeugt für einen neu­en Test­durch­lauf eine neue Ses­si­on, spei­chert die ers­ten Zufalls­er­geb­nis­se in einem Array und lasst sie pro Ses­si­on und unab­hän­gig von der Anzahl an Wie­der­ho­lun­gen wenigs­tens für 5–10 Minu­ten unver­än­dert so ste­hen, dann ver­än­dert ihr für die wei­te­ren Test­läu­fe nur den jewei­li­gen Ursprungs­wert mini­mal plus­mi­nus 1–2 und erzeugt kei­ne neu­en Zufalls­wer­te – das wirkt dann zumin­dest etwas ech­ter!

Selbstversuch

2010 habe ich gemein­sam mit Kol­le­gen des dama­li­gen Heil­zen­trum Schel­ler aus einer eher scherz­haft gemein­ten Bemer­kung her­aus eine simp­le Ver­suchs­rei­he durch­ge­führt, bei der ich gegen ein Copen Labs MK12 “antrat” – einem ech­ten Klas­si­ker unter den Radio­nik-Gerä­ten.

Mei­ne im Umgang mit dem Gerät sehr erfah­re­nen Kol­le­gen ermit­tel­ten Ihre Wer­te also mit dem MK12, ich mach­te es “frei­hän­dig” mit­hil­fe einer vor­ge­stell­ten Ska­la, durch intui­ti­ves absen­ken der erho­be­nen Hand. Hand knapp auf Kopf­hö­he stand für Wert 10, ganz abge­senkt war Wert 0. Ein sub­jek­tiv wahr­ge­nom­me­ner Wider­stand auf dem Weg nach unten ergab mei­nen jewei­li­gen Test­wert. Getes­tet wur­den vor­han­de­ne Pro­ben aus der Dun­kel­feld­dia­gnos­tik auf die vor­ge­ge­be­nen Belas­tungs­pa­ra­me­ter des haus­in­ter­nen Test­bo­gens.

Was mich selbst in gewis­ser Wei­se bestä­tig­te, mei­ne Kol­le­gen jedoch nicht wenig erstaun­te, war, dass mei­ne “erfühl­ten” Mess­wer­te über­durch­schnitt­lich oft sehr nah – ein eini­gen Fäl­len gar deckungs­gleich waren mit denen die über das MK2 ermit­telt wor­den waren.

Bevor Sie fra­gen, hät­te ich bei Glücks­spie­len eine sol­che Tref­fer­quo­te, wür­den Sie die­sen Text ver­mut­lich gar nicht lesen… 

Copen Labs MK12
Copen Labs MK12

Was das Ergeb­nis prak­tisch bedeu­tet? In der HPS wer­den Sie kei­ne sol­chen Gerä­te oder Tech­ni­ken fin­den.

Mei­ner Erfah­rung nach sind Men­schen (und nicht nur die) selbst alle­samt “Prä­zi­si­ons­in­tru­men­te” und alle Gerät­schaf­ten, von der Glas­ku­gel über den Kaf­fee­satz, von der Rute übers Pen­del bis hin zum “HyperCha­kra­Power­Ma­trix­Scan inkl. kos­ten­frei­em Omni­ver­se-Web-Zugriff auf die X‑ten Him­mels­sphä­ren, die Aka­sha-Chro­nik, Wall­hal­la und das mor­pho­ge­ne­ti­sche Feld” sind, wie so oft, nur Hilfs­mit­tel … oder Requi­si­ten.

Ich gehe auch auf­grund eige­ner Erfah­run­gen davon aus, dass wir alle von Natur aus indi­vi­du­ell aus­ge­prägt spe­zi­el­le Fähig­kei­ten und Bega­bun­gen haben. Und mei­ner Erfah­rung nach kann den beschrie­be­nen Test auch jede® ande­re mit ein wenig Ein­füh­lungs­ver­mö­gen für sich selbst aus­pro­bie­ren – Super­kräf­te oder “Quan­ten­ge­rä­te” braucht dazu jeden­falls kei­ner.

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