HEILPRAXIS SCHOENHOFF

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Informationsmedizin

von Alex­an­der Schoe­n­hoff, HP
HIN­WEIS: Die nach­fol­gen­de Betrach­tung des Begriffs Infor­ma­ti­ons­me­di­zin, kurz IM, stellt mei­ne per­sön­li­che Inter­pre­ta­ti­on zum Zeit­punkt der Erstel­lung dar. Sie begrenzt sich also NICHT auf eine bestimm­te The­ra­pie oder Dia­gnos­tik­me­tho­de, son­dern defi­niert die IM als nutz­ba­ren Über­be­griff.
Ich schrieb den Erst­ent­wurf zu die­sem Text nach inten­si­vem Gespräch mit einem Pati­en­ten, der genau wis­sen woll­te was “Infor­ma­ti­ons­me­di­zin” denn über­haupt sein soll.

Infor­ma­ti­on ist alles und alles ist Infor­ma­ti­on” die­sen Spruch habe ich zual­ler­erst von mei­nem Phy­sik­leh­rer gehört. 
Im spä­te­ren Leben begeg­ne­ten mir Vari­an­ten davon auch in den Berei­chen Wirt­schaft, Medi­en, Mar­ke­ting, PR, IT und natür­lich in der Medi­zin.
Bis heu­te dient mir die­ser Lehr­satz als Dreh- und Angel­punkt mei­ner per­sön­li­chen Inter­pre­ta­ti­on der Welt. Obwohl sehr abs­trakt, hilft er mir dabei zu ver­ste­hen, wie auch Krank­heit und Gesund­heit ent­ste­hen und ver­ge­hen kön­nen. Denn wenn alles was wir erle­ben und alles was uns aus­macht, ent­we­der durch Infor­ma­tio­nen ent­steht oder selbst wel­che pro­du­ziert, dann sind hier auch ein Ansät­ze für Krank­heits­ent­ste­hung und Behand­lung zu fin­den. 

Nun haben Sie, wie jeder von uns, bestimmt schon selbst eine Vor­stel­lung, eine Idee vom Begriff “Infor­ma­ti­on”.
Als Jour­na­list wer­den Sie jetzt etwas ande­res nen­nen als ein IT-Spe­zia­list, der Phy­si­ker etwas ande­res als der Blech­schlos­ser und Bör­sen­händ­ler eben­so wie Gärt­ner wer­den wie­der­um etwas ande­res benen­nen als Chro­no­bio­lo­gen oder Phi­lo­so­phen.
Im nächs­ten Abschnitt die­ses Bei­trags geht es also dar­um, zu defi­nie­ren wel­che Art Infor­ma­ti­on hier gemeint ist.

Die Welt als Informationsquelle

Sind wir durch­schnitt­lich gesund, hat alles was wir bewusst oder unbe­wusst erle­ben – also jede auf uns ein­wir­ken­de Infor­ma­ti­on, egal ob die­se von außen oder aus uns selbst her­aus wirkt – eine kör­per­lich-geis­ti­ge Reak­ti­on zur Fol­ge.

Und jede ein­zel­ne Reak­ti­on, jeder ange­sto­ße­ne Pro­zess kann wie­der­um wei­te­re kör­per­li­che und/oder geis­ti­ge Reak­ti­ons­ket­ten aus­lö­sen.

Die­se äußerst kom­ple­xe Fol­ge aus “Infor­ma­ti­on trifft auf bewuss­te oder unbe­wuss­te Wahr­neh­mung, dem fol­gen Aktion(en) und Reaktion(en)” nen­ne ich ab hier “Infor­ma­ti­ve Reak­ti­on”.

Die Wir­kung einer infor­ma­ti­ven Reak­ti­on kann und wird eben­so bio­che­misch wie men­tal aus­fal­len. Sie kann dem­nach also auch für Kör­per und Geist eben­so gesund­heits­för­der­lich wie schäd­lich sein.

Infor­ma­ti­on als Sam­mel­be­griff kann phy­si­ka­li­scher Natur sein, sich also über Licht, Druck, Ton, Tem­pe­ra­tur, Feuch­te, Geruch, Gewicht ver­mit­teln. Sie kann sozi­al-kom­mu­ni­ka­ti­ver Natur sein, sich also über Wor­te, Ton­fall, Ges­tik, Mimik, Kör­per­spra­che, Klei­dung aus­drü­cken. Dabei kann sie auch medi­al trans­por­tiert und kon­su­miert wer­den, in Form von Nach­rich­ten, Brie­fen, Musik, Fil­men.

All das und noch unzäh­li­ges mehr, sind Infor­ma­ti­ons­quel­len auf die der Mensch mehr oder weni­ger stark reagiert. 

Bei­spiel: Eine dau­er­haf­te bio­che­mi­sche Reak­ti­on auf belas­ten­de Infor­ma­tio­nen – bei­spiels­wei­se die lang­fris­ti­ge Aus­schüt­tung des Stress­hor­mons Cor­ti­sol auf­grund von per­ma­nen­tem Lärm – kann kör­per­lich unter ande­rem zu erhöh­tem Blut­druck, Kreis­lauf- und Ver­dau­ungs­stö­run­gen und in Fol­ge auch zu anstei­gen­den Ent­zün­dungs­re­ak­tio­nen bis hin zur orga­ni­schen Ent­ar­tung füh­ren. Das glei­che gilt, wenn anstel­le von Lärm oder Schad­stof­fen bei­spiels­wei­se län­ger­fris­ti­ge Exis­tenz­ängs­te oder Trau­ma­ta das Den­ken bestim­men und damit chro­ni­schen Stress bewir­ken. 

Ver­kürzt und ver­ein­facht aus­ge­drückt:
Eine Infor­ma­ti­on, deren Wahr­neh­mung und deren Inter­pre­ta­ti­on erge­ben nicht für jeden das glei­che.

Mei­ne lau­te Lieb­lings­mu­sik löst bei mir eine ande­re Reak­ti­ons­ket­te aus, als beim Nach­barn mit völ­lig ande­rem Musik­ge­schmack.

Ein Bild sagt mehr als tau­send Wor­te”, das ken­nen Sie bestimmt.

Und wenn auch Sie dem Bild rechts deut­lich mehr ent­neh­men, als nur den opti­schen Ein­druck einer lan­gen, geschwun­ge­nen und einer kur­zen senk­rech­ten Linie in einer pul­v­ri­gen wei­ßen Sub­stanz, dann sind Sie schon jetzt auf dem bes­ten Weg zum Kern die­ses Bei­trags.

Dach­ten Sie hier ging’s viel­leicht um Win­ter oder Weih­nach­ten? Wegen dem Schnee und dem dar­in gezeich­ne­ten Weih­nachts­baum?
Dach­ten Sie an einen frü­hen Mor­gen oder spä­ten Nach­mit­tag im Win­ter wegen dem Licht und der Blau­tö­nung? Der sicht­ba­ren Käl­te?
Oder dach­ten Sie viel­leicht eher an Abfahrts­lauf im Rie­sen­sla­lom?
Auch nicht schlecht.

Doch egal wie Sie das Bild für sich per­sön­lich inter­pre­tier­ten – DASS Sie es in Sekun­den­bruch­tei­len bereits für sich über­setzt hat­ten, beweist, dass auch für Sie meh­re­re Inter­pre­ta­tio­nen einer schein­bar vor­ge­ge­be­nen Rea­li­tät mög­lich sind und das ist schon mal ein sehr gutes Zei­chen!

Und genau dar­um geht es hier: um die Wir­kung von belie­bi­gen Infor­ma­tio­nen auf Kör­per­funk­tio­nen und auf das Den­ken!

Wie wird Information zum Heilmittel?

Mei­nem Ver­ständ­nis nach ist Infor­ma­ti­ons­me­di­zin kei­ne eigen­stän­di­ge The­ra­pie­form, son­dern ein Sam­mel-/Über­be­griff über eine Viel­zahl unter­schied­lichs­ter Heil­ver­fah­ren. Die­se sehr unter­schied­li­chen Ver­fah­ren ver­bin­det, dass die blo­ße Ver­mitt­lung von phy­si­ka­lisch und/oder psy­cho­lo­gisch wir­ken­den Infor­ma­tio­nen eine kör­per­li­che Reak­ti­on erzeugt, wel­che in Fol­ge eine direk­te oder indi­rek­te Heil­wir­kung haben kann.

Damit wir mög­lichst vom glei­chen spre­chen, defi­nie­ren wir, was in die­sem Bei­trag unter den Begrif­fen Sinn, Infor­ma­ti­on, Medi­zin und dann schließ­lich unter Infor­ma­ti­ons­me­di­zin oder IM ver­stan­den wird.

Durch sei­ne fünf Sin­ne: Sehen, Hören, Schme­cken, Rie­chen und Füh­len ist es dem Men­schen mög­lich die Welt wahr­neh­men und erle­ben zu kön­nen.
Denen hin­zu­ge­rech­net, wer­den die “moder­ne­ren” medi­zi­nisch aner­kann­ten Sin­ne für Gleich­ge­wicht, Tem­pe­ra­tur, Schmerz, inne­re Organ­funk­ti­on und Kör­per-/Raum­wahr­neh­mung.

Infor­ma­ti­on bezeich­net ab hier alle emp­fan­ge­nen und dann bewusst sowie unbe­wusst dar­aus inter­pre­tier­ten Daten.

Wir spre­chen jetzt also nicht mehr nur von mess­ba­ren phy­si­ka­li­schen Infor­ma­tio­nen wie Tem­pe­ra­tur, Druck, Lage oder Hel­lig­keit, son­dern las­sen auch sub­jek­ti­ve Ein­drü­cke, Wahr­neh­mun­gen, Inter­pre­ta­tio­nen und der­glei­chen mehr zu. Das schließt dann auch Wor­te, Kör­per­spra­che, Far­ben, Geschmacks­ar­ten, Gerü­che, Berüh­run­gen, aber auch durch Ritua­le, Zei­chen, Bil­der, Sym­bo­le, Codes und der­glei­chen ver­mit­tel­te Infor­ma­tio­nen und deren Inter­pre­ta­ti­on ein.

Medi­zin ist der Über­be­griff über alle wis­sen­schaft­lich und erfah­rungs­mä­ßig erkun­de­ten Fähig­kei­ten und Fer­tig­kei­ten, die einen erkrank­ten Orga­nis­mus wie­der in den gesun­den Zustand zurück­füh­ren bzw. die­sen Zustand bei­be­hal­ten.

Zum bes­se­ren Ver­ständ­nis von Infor­ma­ti­on, Inter­pre­ta­ti­on und Reak­ti­on:

Bild: Max Andrey, unsplash.com
Bild: Max And­rey, unsplash.com

Ein Nach­mit­tag im Spät­herbst. Sie machen einen Spa­zier­gang irgend­wo in der Natur.
Der Him­mel ist teil­wei­se mit grau­en Wol­ken ver­han­gen, hier und da leuch­tet noch der blaue Him­mel durch und die Son­ne erhellt immer wie­der ein­zel­ne Flä­chen ihres Weges. Plötz­lich fällt Ihnen uner­war­tet die ers­te Schnee­flo­cke des Jah­res auf die Hand…! 

Wel­che Gedan­ken, wel­che kör­per­li­chen Wahr­neh­mun­gen könn­ten Ihnen dadurch in Sekun­den­bruch­tei­len ver­mit­telt wer­den?
Ange­nehm, unan­ge­nehm, erfri­schend, feucht, nass, Win­ter, Schnee, kalt, Frost, Ski­ur­laub, Schnee­mann, Schnup­fen, Grip­pe, Tan­nen­baum, frie­ren, Sau­na, Eis­ba­den, Glüh­wein, dicke Pull­over, kuscheln, Kamin­feu­er, Urlaub, Weih­nach­ten, fei­ern, essen, Geschen­ke, Lie­be, Gemein­schaft, Ein­sam­keit, Geschich­ten erzäh­len, Fami­lie, Freun­de, Ver­stor­be­ne, Ski, Schlitt­schuh lau­fen, stür­zen, Glatt­eis, Trüm­mer­bruch, Kran­ken­haus, schla­fen, grau­er Him­mel, kur­ze Tage, Schei­ben­krat­zen … und so wei­ter.

Die ers­te Infor­ma­ti­on, die sen­so­ri­sche Wahr­neh­mung über Haut und Augen, führ­te ohne bewuss­te Anwei­sung zu einem sich gegen­sei­tig ver­stär­ken­den Mus­ter an Inter­pre­ta­tio­nen, an blitz­ar­ti­gen Gedan­ken und kör­per­li­chen Reak­tio­nen – die nun selbst auch wie­der Fol­gein­for­ma­tio­nen dar­stel­len und zu wei­te­ren kör­per­lich-geis­ti­gen Reak­tio­nen füh­ren kön­nen.
Indi­vi­du­el­le Lebens­er­fah­rung und Men­ta­li­tät sind nun mit ent­schei­dend dafür, ob die­se Kas­ka­de an Infor­ma­tio­nen “ganz neben­bei” ein gutes oder ein schlech­tes Gefühl erzeugt.

Und wenn Sie sich JETZT genau DAS mit geschlos­se­nen Augen aus­ma­len, es ins Leben rufen, sich als real erdenken, könn­te auch bei Ihnen eine ähn­li­che Infor­ma­ti­ons­kas­ka­de ablau­fen.
Das ist dann wie mit dem klei­nen BLAU­EN ELE­FAN­TEN,
an den SIE – JETZT – NICHT – DEN­KEN – DÜR­FEN! 

Das Gehirn reagiert, so oder so…

Der Über­be­griff Infor­ma­ti­ons­me­di­zin oder kurz IM steht ab hier für:

jede Art von zur the­ra­peu­ti­schen Behand­lung gedach­ter Ein­fluss­nah­me – von der Fach- und Kom­ple­men­tär­me­di­zin mit all ihren Dis­zi­pli­nen, über die Psy­cho­lo­gie, Phi­lo­so­phie und Spi­ri­tua­li­tät bis hin zur Eso­te­rik – die mit Hil­fe von spe­zi­fi­schen Infor­ma­tio­nen – und hier eben nicht nur über den klas­si­schen Drei­klang aus Bio­lo­gie, Che­mie und Phy­sik – mög­li­cher­wei­se heil­wirk­sa­me Pro­zes­se im Kör­per anzu­sto­ßen ver­mag.

Der Organismus als Regelwerk

Die IM nach mei­ner Defi­ni­ti­on, betrach­tet ein Lebe­we­sen mit Kör­per, Geist und See­le als “infor­ma­ti­ons­ba­sier­tes Regel­sys­tem“. Dabei wird nicht zwi­schen Men­schen und ande­ren Lebe­we­sen unter­schie­den. Beim Men­schen muss aber der die Hei­lung eben­so för­dern­de wie mög­li­cher­wei­se behin­dern­de Ver­stand unbe­dingt in alle the­ra­peu­ti­schen Über­le­gun­gen mit ein­be­zo­gen wer­den.

Alle gesun­den Pro­zes­se des Indi­vi­du­ums unter­lie­gen dem har­mo­ni­schen Wech­sel­spiel aus Ursa­che und Wir­kung, Akti­on und Reak­ti­on, Dyna­mik und Sta­tik.
Das “Sys­tem Mensch” selbst ist äußerst feh­ler­to­le­rant und fle­xi­bel, was auch die lan­ge Aus­dau­er erklärt, die es braucht, bis es zum Aus­bruch wahr­nehm­ba­rer Erkran­kun­gen kommt.

Feh­ler in die­sem Regel­sys­tem füh­ren je nach Zustand des ursprüng­li­chen Sys­tems und abhän­gig von der Dau­er, Schwe­re und/oder Trag­wei­te fast immer auto­ma­tisch zu Fol­ge­feh­lern im Gesamt­sys­tem. Fol­ge­feh­ler kön­nen im Ver­lauf schwe­rer aus­ar­ten als der initia­le Feh­ler.

Ange­streb­tes Ziel einer IM-the­ra­peu­ti­schen Behand­lung ist des­halb nicht die Sym­ptom­be­he­bung, son­dern wenn mög­lich auch die Kor­rek­tur des “ers­ten Feh­lers”.

Cha­rak­te­ris­tisch für die Rand­be­rei­che der IM kann sein, dass selbst bei den stoff­ge­bun­de­nen kom­ple­men­tä­ren Metho­den (Homöo­pa­thie, Iso­pa­thie udgl.) kei­ne oder nur mini­mal nach­weis­ba­re Auf­nah­me phy­si­ka­li­scher Wirk­sub­stanz erfolgt. Das ist für strikt ratio­nal den­ken­de Men­schen zugleich auch der am schwie­rigs­ten zu akzep­tie­ren­de Unter­schied zu gewohn­ten phar­ma­zeu­ti­schen Medi­ka­men­ten und deren stan­dar­di­sier­ten Inhalts­stof­fen.

Die sin­nes­über­grei­fen­de Anwen­dung the­ra­peu­ti­scher Maß­nah­men der IM erfolgt bei­spiels­wei­se über jeg­li­che Form der Kom­mu­ni­ka­ti­on, über Gerä­te, Gegen­stän­de, Trä­ger­me­di­en wie Was­ser, Alko­hol oder Zucker, Sym­bo­le, ein­zel­ne oder gekop­pel­te Sin­nes­ein­drü­cke oder eben rein manu­ell.

Die IM, bzw. die eben­so stark unter­schied­li­chen wie viel­fäl­ti­gen unter ihr zusam­men­fass­ba­ren Metho­den, kön­nen vor­ran­gig als Initia­to­ren oder Kata­ly­sa­to­ren zur Selbst­hei­lung ange­se­hen wer­den.

Jede als dau­er­haft geplan­te Hei­lung muss Kör­per, Geist UND See­le berück­sich­ti­gen. Daher zie­len die viel­fäl­ti­gen Metho­den der IM pri­mär auf Aus­glei­chung und Reh­ar­mo­ni­sie­rung mög­lichst ALLER phy­sio­lo­gi­schen und psy­cho­lo­gi­schen Miss­stän­de.

Ein Beispiel für informelle Wirkung

Eines der schöns­ten Bei­spie­le einer intui­tiv-natür­li­chen IM-Behand­lung lie­fert eine Mut­ter, die ihrem Klein­kind mit Bauch­weh ohne dar­über nach­zu­den­ken ihre Hand auf den schmer­zen­den Bauch legt, es dabei viel­leicht wiegt und mög­li­cher­wei­se auch noch lei­se eine beru­hi­gen­de Melo­die dazu summt.

An die­ser Stel­le ist nicht die Rede von “Hand­auf­le­gen” im hei­le­ri­schen oder eso­te­ri­schen Sin­ne, aber prin­zi­pi­ell ist das Wirk­prin­zip wohl ähn­lich.

Wir haben hier eine Rei­he von Ein­zel­in­for­ma­tio­nen und Infor­ma­ti­ons­strö­men, die am Ende zu einer kör­per­li­chen Bes­se­rung füh­ren kön­nen.

  • Da ist die Bezie­hung zwi­schen Mut­ter und Kind.
    Ist die­se von Für­sor­ge, Ver­trau­en und Lie­be gekenn­zeich­net, hat schon die blo­ße Gegen­wart der Mut­ter als infor­mel­le Reak­ti­on eine posi­ti­ve (hier also ent­span­nen­de) Wir­kung auf den Orga­nis­mus des Kin­des.
  • Dann haben wir die auf­ge­leg­te Hand und die lei­se gesumm­te Melo­die, bei­des ein­deu­ti­ge Ges­ten und Hand­lun­gen der Beru­hi­gung und der Har­mo­ni­sie­rung. Stim­me, Geruch und Aus­druck der Mut­ter run­den das Bild für das Kind ab. Sofern kei­ne dra­ma­ti­schen Erkran­kun­gen zugrun­de lie­gen, wird der Kör­per mit Ent­span­nung reagie­ren.
Drei Erklä­rungs­an­sät­ze:
  1. Emo­tio­nal - Ist die Lie­be zwi­schen Mut­ter und Kind stark und aus­ge­prägt, kann allein das heil­sa­me Wir­kung auf das Kind haben

     

  2. Para­wis­sen­schaft­lich - Unter­stel­len wir “Lebens­kraft” als eine eige­ne, nicht regu­lär mess­ba­re Ener­gie­art bei Lebe­we­sen, abseits der mess­ba­ren Ener­gie auf Zell­ebe­ne, jedoch mit direkt wech­sel­wir­ken­den Ein­fluss auf sämt­li­che geis­tig-kör­per­li­chen Akti­vi­tä­ten und Funk­tio­nen. 
    Ähn­lich eines induk­ti­ven “Lade­ge­räts” könn­te die stär­ke­re Lebens­en­er­gie der Mut­ter in der Lage sein, die even­tu­ell gestör­te Ener­gie des Kin­des aus­zu­glei­chen.
    So betrach­tet sind es also nicht allein die Gegen­wart und die Berüh­rung, son­dern auch die sich gegen­sei­tig aus­glei­chen­den Reso­nanz­fel­der von Mut­ter und Kind, phy­sisch ver­stärkt und inten­si­viert durch die Berüh­rung, die beim Kind zu einer Reh­ar­mo­ni­sie­rung füh­ren.

     

  3. Ratio­nal - Wenn…
    • die kör­per­lich-geis­ti­ge Ent­wick­lung des Kin­des nicht mas­siv ein­ge­schränkt ist
    • und wenn Mut­ter und Kind bereits eine posi­ti­ve Prä­gung auf- und zuein­an­der auf­bau­en konn­ten
    • und wenn die Stö­rung inner­halb der selbst­re­gu­lie­ren­den Gren­zen beheb­bar ist
    • und wenn kei­ne ande­ren äuße­ren und inne­ren Fak­to­ren dage­gen spre­chen
  • …dann wer­den die über das Ner­ven­sys­tem ans Gehirn ver­mit­tel­ten Impul­se u.a. das dar­in behei­ma­te­te Hor­mon­sys­tem des Kin­des zu einer the­ra­peu­tisch wirk­sa­men Aus­schüt­tung von Ent­span­nungs­stof­fen anre­gen, die in der Fol­ge eine rela­xie­ren­de Wir­kung auf das gestör­te Magen-Darm­sys­tem aus­üben kön­nen.

Wel­che der For­mu­lie­run­gen Ihnen nun am bes­ten gefällt ist allein Ihre Sache.

Betrach­tet man das Gan­ze sehr nüch­tern, ergibt sich die schein­ba­re Hei­lung des Kin­des aus der Wech­sel­wir­kung von müt­ter­li­cher Gegen­wart, Berüh­rung, Akus­tik und dem Wär­me­reiz der Hand auf dem Bauch. Die­se über­wie­gend pscho­lo­gi­schen und  sen­so­ri­schen Ein­flüs­se füh­ren auf­grund der hier­durch aus­ge­lös­ten hor­mo­nel­len Aus­schüt­tun­gen u.a. zur kör­per­lich-geis­ti­gen Ent­span­nung und in deren Fol­ge zu einer Ver­bes­se­rung der sub­ak­tu­ten (also ver­gleich­wei­se unge­fähr­li­chen) Stö­rung. Im Grun­de könn­te man es schon bei die­ser Betrach­tung belas­sen und schlicht von Pla­ce­bo spre­chen. Das Ergeb­nis blie­be gleich.

Ursa­che und Wir­kung las­sen sich mit Blick auf die Infor­ma­ti­ons­la­ge aber noch detail­lier­ter betrach­ten.
So ent­stand der kind­li­che Orga­nis­mus im und aus dem müt­ter­li­chen und erhielt dadurch nicht zuletzt auch sei­ne ganz spe­zi­fi­sche bio­en­er­ge­ti­sche “Aus­gangs­la­dung” und infor­mel­le “Basis­pro­gram­mie­rung“.
Letz­te­res bedeu­tet ver­ständ­li­cher aus­ge­drückt soviel wie, dass neben den gene­tisch-kör­per­li­chen Ein­flüs­sen auch ein Teil der Erfah­run­gen und Prä­gun­gen der Mut­ter und deren Vor­fah­ren auf das Kind auf des­sen Kin­der wei­ter­ge­reicht wer­den. Der Ein­fluss der väter­li­chen Gene ist, dem der­zei­ti­gen For­schungs­stand ent­spre­chend, in die­sem sehr spe­zi­fi­schen Zusam­men­hang weni­ger domi­nant.

Die­je­ni­gen die mit dem Begriff der mor­phi­schen oder mor­pho­ge­ne­ti­schen Fel­der etwas anfan­gen kön­nen, wer­den umso leich­ter ver­ste­hen, dass die infor­mel­le Ver­bin­dung, moder­ner aus­ge­drückt die “leben­di­ge Daten­lei­tung”, die über die­se Fel­der wir­ken soll, inner­halb von Fami­li­en und hier spe­zi­ell zwi­schen Mut­ter und Kind beson­ders stark ist.

Und wem das alles viel zu “geschwur­belt” klingt, dem erklärt die wis­sen­schaft­lich fun­dier­te Psy­cho-Epi­ge­ne­tik die­se ver­er­ba­ren “Hard­ware-/Soft­ware-Wech­sel­wir­kun­gen” min­des­tens eben­so gut.

Hinweis

Der Begriff “morph(olog)isches Feld” wird (auch hier in mei­nem Text) oft im eigent­lich fal­schen, eher eso­te­ri­schen Kon­text genutzt, daher hier der Ver­weis auf den kor­rek­ten Zusam­men­hang.
Zitat von de.wikipedia.org/wiki/Morphisches_Feld
Als mor­phi­sches Feld (engl. „mor­phic field“), ursprüng­lich auch als mor­pho­ge­ne­ti­sches Feld, bezeich­ne­te der bri­ti­sche Bio­lo­ge Rupert Sheld­ra­ke ein hypo­the­ti­sches Feld, das als „form­bil­den­de Ver­ur­sa­chung“ für die Ent­wick­lung von Struk­tu­ren sowohl in der Bio­lo­gie, Phy­sik, Che­mie, aber auch in der Gesell­schaft ver­ant­wort­lich sein soll. Von der gro­ßen Mehr­heit der Natur­wis­sen­schaft­ler wird die Hypo­the­se als pseu­do­wis­sen­schaft­lich abge­lehnt, eine Min­der­heit for­dert die wis­sen­schaft­li­che Über­prü­fung der Hypo­the­se…

Bei­spie­le für The­ra­pien und Anwen­dungs­me­tho­den der IM

…nach mei­ner Defi­ni­ti­on u.a.:

  Kom­ple­men­tär / Spi­ri­tu­ell / Eso­te­risch Mög­li­che Ana­lo­gien in der Fach­me­di­zin
Stoff: Homöo­pa­thie, Iso­pa­thie, Bach­lü­ten, Radio­nik… Allo­pa­thie, Phar­ma­zie, Ver­bän­de…
Wel­le: Radio­nik, Bio­re­so­nanz, BIT, Bio­feed­back… Ultra­schall, Rönt­gen, Com­pu­ter­to­mo­gra­phie…
Ener­gie: Jin Shin Jitsu, Rei­ki, Kine­sio­lo­gie, EFT… Wär­me­the­ra­pie, Stoß­wel­le, Laser…
Sym­bol: Rei­ki, Körb­ler-Zei­chen, Totem, Zau­ber­stab… Pla­ce­bo-Gabe/-OP, wei­ße Klei­dung, Ste­to­skop…
Aus­sen: Feng Shui, Far­ben, Klang, Duft… Bewe­gungs­the­ra­pie, Ergo­the­ra­pie…
Innen: Gesprächs­the­ra­pie, NLP, Hyp­no­se… Yoga, Kunst­the­ra­pie, Medi­ta­ti­on, Psy­cho­lo­gie…
Ritu­al: Gebet, Scha­ma­ni­sche Rei­se, Aura Chir­ur­gie… Chef­arzt­ge­spräch, “Kory­phäe”, weis­se Klei­dung…

Die­se Bei­spie­le sind will­kür­lich zusam­men­ge­stellt und kei­nes­wegs voll­stän­dig oder in allen Fäl­len ein­deu­tig zuzu­ord­nen. So ist bspw. die das Inne­re behan­deln­de Psy­cho­the­ra­pie, je nach Vor­ge­hens­wei­se, sowohl als eso­te­ri­sche Metho­de als auch als rein fach­me­di­zi­ni­sche Dis­zi­plin anzu­se­hen. Und auch Far­ben sind als sol­che sowohl über ihre rein mate­ri­el­len Eigen­schaf­ten wie über ihre sym­bo­li­schen Infor­ma­tio­nen eben­so sinn­lich wie ratio­nal erleb­bar.

Weitere therapeutische Beispiele

Wei­te­re Bei­spie­le für den the­ra­peu­ti­sche Ein­satz von Infor­ma­tio­nen bie­tet ganz klas­sisch die Homöo­pa­thie. Wo rein wis­sen­schaft­lich gese­hen eigent­lich “nichts” mehr ist, bleibt allem Anschein nach den­noch die dem Was­ser oder einer ande­ren Trä­ger­sub­stanz aus­ge­präg­te Infor­ma­ti­on erhal­ten.

Das glei­che gilt für the­ra­peu­ti­sche Mit­tel, die über radio­ni­sche Tech­ni­ken her­ge­stellt wur­den, wobei sich der Her­stel­lungs­weg deut­lich unter­schei­den kann.

Die Radio­nik nutzt bei der so genann­ten Besen­dung die vor­ge­nann­ten mor­phi­schen Fel­der ganz ähn­lich wie Com­pu­ter das Inter­net nut­zen um Infor­ma­tio­nen von einem Punkt zu einem ande­ren zu über­mit­teln. Beleg­bar und jeder­zeit repro­du­zier­bar ist das nicht, aber ich ken­ne Fäl­le in denen die­se The­ra­pie­form zum gewünsch­ten Ziel führ­te. 

Die Hyp­no­se bedient sich ganz direkt der Visua­li­sie­rung von Infor­ma­tio­nen in Form rea­lis­ti­scher oder unrea­lis­ti­scher Bil­der­wel­ten um gezielt Reak­tio­nen im Pati­en­ten zu erzeu­gen. The­ra­peu­ti­sche Hyp­no­se ist eine auch wis­sen­schaft­lich schon lan­ge aner­kann­te Behand­lungs­me­tho­de.

Die Kine­sio­lo­gie ermög­licht es dem The­ra­peu­ten gezielt Infor­ma­tio­nen beim Pati­en­ten abzu­ru­fen oder auch indi­rekt eben­sol­che Infor­ma­tio­nen bei ihm zu plat­zie­ren. 

BIT und Bio­re­so­nanz­ver­fah­ren über­mit­teln auf elek­tri­schem Weg ganz spe­zi­fi­sche Fre­quen­zen um dem Orga­nis­mus dar­über auf infor­mel­le Wei­se geziel­te Heil­im­pul­se zu geben.

Abschlie­ßen­der Hin­weis: in den von ein­an­der unab­hän­gi­gen Pra­xen der HEIL­PRA­XIS SCHOE­N­HOFF fin­den neben den auf die­ser Web­prä­senz aus­führ­lich beschrie­be­nen regu­lä­ren The­ra­pie­for­men u.a. die Metho­den der Psy­cho­the­ra­pie und manu­el­le The­ra­pie Anwen­dung. Die Mög­lich­kei­ten der Homöo­pa­thie wer­den in Ein­zel­fäl­len genutzt.

Dem ent­ge­gen NICHT ange­bo­ten wer­den spi­ri­tu­el­le, eso­te­ri­sche, infor­ma­ti­ve oder inter­pre­ta­ti­ve The­ra­pie­for­men wie bspw.:
Iso­pa­thie, Dun­kel­feld­mi­kro­sko­pie, Radio­nik, Bio­fed­back, Bio­en­er­ge­tik, Quan­ten­me­di­zin, Gebe­te, Bach­blü­ten, Heil­strah­len, Körb­ler­zei­chen, Aura­chir­ur­gie u.a.m.

Die­se und ähn­li­che The­ra­pien und Tech­ni­ken wer­den ent­we­der gar nicht, nicht mehr oder falls frü­her mal genutzt, heu­te nur noch in expli­zi­ten Ein­zel­fäl­len und auch dann nur auf aus­drück­li­chen Pati­en­ten­wunsch bzw. nur in enger Abstim­mung mit die­sem zum Ein­satz gebracht.

Wenn Sie an einer sol­chen Behand­lung inter­es­siert sind, spre­chen Sie uns bit­te selbst gezielt dar­auf an.

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