Hypnose und Dunkelfeldmikroskopie

Dunkelfeldmikroskopie als Werkzeug
der Bewusstmachung und Wirksamkeitsmessung
in der therapeutischen Hypnose

Vorwort

"Es ist und bleibt ein Erlebnis, wenn man das eigene, lebendige Blut in dieser ganz speziellen Darstellung zu sehen bekommt, wie sie nur über ein Dunkelfeldmikroskop möglich ist..."

Es war 2006, als ich in meiner Eigenschaft als Mediendesigner von dieser Technik hörte und die ersten Bilder und Filme zu sehen bekam. Ich war ebenso beeindruckt wie zugegebenermaßen skeptisch bezüglich dem was da möglicherweise alles zu sehen sei.

Ich hatte bereits einige Jahre unter anderem als freier Medizinjournalist gearbeitet und in dem Zusammenhang auch das ein oder andere alternative Thema recherchiert. Die gewohnte Mikroskopie kannte ich und auch deren Möglichkeiten und Einsatzbereiche waren mir bekannt.

Nicht lange danach lernte ich, durch die Arbeit am Cover für das Buch “Candidalismus”, den Autor und Heilpraktiker Ekkehard Sirian Scheller kennen. Er war es dann auch, der mich daran “erinnerte”, dass neben der Kreativität auch die Heilkunst ein wichtiger Aspekt meines Lebens und damit meiner Persönlichkeit ist und der mir die letztlich ausschlaggebenden Möglichkeiten aufzeigte dieser...nennen wir es “Berufung”... endlich zu folgen.

Zu der Zeit als ich die Zulassung zur Ausübung des Heilpraktikerberufs erhielt, hatte ich schon einige Jahre an Erfahrung mit Hypnose und dem so genannten Mental Coaching, sowie verschiedenen energetischen Arbeitsweisen angesammelt. Die beiden Bereiche Hypnose und Dunkelfelddiagnostik nun kongenial zu verbinden und zum Vorteil des Patienten auszubauen, war für mich einfach eine natürliche Konsequenz.

Blut im Dunkelfeld

Blut im Dunkelfeld

Blut im Dunkelfeld

Studiert man als motivierter Einsteiger die unterschiedlichen Arbeiten, die seit dem “Urvater” des Pleomorphismus, Professor Günther Enderlein, zum Thema Dunkelfeld-Mikroskopie geschrieben wurden, kommt man möglicherweise ebenso wie ich bald zu der Erkenntnis, dass die Interpretation eines aktiven Blutbildes in dieser ebenso ungewöhnlichen wie faszinierenden Betrachtungsform einen gewissen, auch der Erfahrung und "der Schule" des jeweiligen Betrachters geschuldeten Spielraum zulässt.

Vergleicht man die Aussagen verschiedener Therapeuten zum gleichen Patienten ist es nicht ungewöhlich dass sich die Auslegung/Interpretation der Blutbeschau hinsichtlich bestimmter Details von Therapeut zu Therapeut unterscheidet.

Um es noch etwas anders auszudrücken, die einen drücken das was sich da im lebenden Blut zeigt lieber  wissenschaftlich aus und handeln entsprechend, die anderen bedienen sich eher esoterischer Modelle um ihre individuelle Diagnose und Therapie darzustellen.

Interessanterweise - so habe zumindest ich es im Verlauf meiner ersten Ausbildung und Assistenzzeit sowie den weiteren Fortbildungen und eigenen Studien erlebt -  scheint diese Unterschiedlichkeit an der Wirksamkeit der jeweils nachgeschalteten Therapie praktisch kaum etwas zu ändern.

Schließlich werden sich sorgfältig arbeitende Therapeuten nicht nur auf die eine optische Interpretation des Blutabbildes beschränken, sondern vielmehr weitere Informationen, Techniken und Verfahren zur Stützung oder Widerlegung des Sichtbefundes anwenden. Und wenn man es genau nimmt ist die nach einer Dunkelfelddiagnostik oftmals empfohlene ganzheitliche Millieukorrektur in nahezu allen Fällen hilfreich und gesund. Sie würde also, wo passend, auch nach anderen diagnostischen Ermittlungen helfen - aber MIT der bzw durch die vorherigen Einbeziehung der Dunkelfeld-Mikroskopie erhält der dabei aktiv teilnehmende Patient für gewöhnlich eine völlig neue, ihm/ihr bis dahin unbekannte Motivation mehr für sich selbst zu tun.

Der vor- und nachgeschaltete Einsatz der Dunkelfeld-Mikroskopie im Rahmen der therapeutischen Hypnose oder Heiltrance hat zum Ziel, dem Menschen einen echten, lebendigen Einblick ins persönliche Innenleben zu ermöglichen und zwar JETZT, in diesem Moment. Sie bietet die einmalige Möglichkeit “live” zu sehen, dass sich das Individuum, also das ICH, in Wirklichkeit aus einer unzählbar großen Masse an Einzellebensformen ergibt.

Man sagt, der Mensch sei ein “Augentier” und zumindest auf mich selbst passt das sehr gut. Dieser durchaus fesselnde Anblick des “Inneren Universums” unterstreicht und verdeutlicht auf unvergleichliche Weise jene für viele Betroffene schwer zu akzeptierende Wechselwirkung zwischen Geist und Materie.

Nun denkt manch einer bei sich:
“Mir geht’s aber schlecht. All das Gerede von wegen positiven Gedanken, autogenem Training, Hypnose...ja soll ich mir jetzt etwa einreden es ginge mir gut?”
Der “Vorher-Nachher”-Blick ins lebendige Blut beweist: “JA, genau das kann dir helfen!”
Und über die Kombination “Dunkelfeld & Hypnose” kann man genau das sichtbar machen!

von Alexander Schoenhoff, HP

Heilpraktiker, Dozent, Coach, Mediendesigner, Autor ...und Mensch mit entsprechenden Kurven, Ecken und Kanten. :) Liebt heilen nicht weniger als helfen und lehren mindestens ebenso wie lernen.

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