Kosten

Kosten für Behandlungen
in der Heilpraxis Alexander Schoenhoff

Die Frage nach den Kosten einer heilpraktischen Behandlung ist ebenso berechtigt, wie sie leider kaum zufriedenstellend zu beantworten ist. Es gibt zwar Gebührenkataloge mit abrechnungsfähigen Posten, aber nur sehr selten katalogmäßig erkrankte Menschen.

Fragt man einen beliebigen Dienstleister: "Sagen Sie mal, was kosten denn das ...was Sie da so machen...bei Ihnen?" wird er vermutlich mit "Kommt drauf an..." antworten. Im Fall eines Bauunternehmers darauf, ob man ein Gartenhaus oder ein Schloß haben möchte. Im Fall eines Fitnesstrainers, ob man einfach ein wenig abnehmen oder in die Fußstapfen von Arnold Schwarzenegger treten will.
Und auch bei privaten oder kassenärztlichen Leistungen wird man ebenfalls niemals die Antwort hören: "Ein Mal rundum gesund machen kostet..."

Und so ist es auch bei Heilpraktikern immer abhängig davon in welcher Form, wofür und wie lange Sie als Patienten Bedarf an dessen Diensten haben.

Möglicherweise wissen Sie es bereits: 
Leistungen von Heilpraktikern werden von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht erstattet.

Für Beamte greift in bestimmten Fällen eine anteilige Kostenübernahme durch die Beihilfe.
Für alle anderen ist eine Kostenübernahme oder zumindest eine Zuzahlung zumindest möglich. Und zwar im Rahmen einer entsprechend gestalteten privaten Krankenversicherung oder durch eine Zusatzversicherung zu Ihrer Kassen-Grundversorgung. (Mustersuche nach aktuellen Zusatzversicherungen bei Check24)

Obwohl Heilpraktiker als Angehörige der Freien Berufe in der Wahl der Preisgestaltung grundsätzlich frei sind, orientiere auch ich mich bei meiner Kalkulation an der GebüH, der Gebührenordnung für Heilpraktiker.
Diese Übersicht wurde jedoch 1985 statistisch nach angegebenen Mindest- und Höchstsätzen ausgemittelt, zusammengestellt und zuletzt 2002 nur in bestimmten Posten bzw. im Rahmen der Euro-Umstellung erneuert.

Berücksichtigt man die allgemein bekannten Preissteigerungen wird also leicht verständlich, dass die dort aufgeführten Gebührensätze kaum der heutigen Situation und Erhaltung einer in jeder Hinsicht professionell und kompetent geführten Heilpraxis entsprechen können.

Wo es möglich und sinnvoll ist, greife ich zur Liquidation auch auf die GOÄ, also die Gebührenordnung für Ärzte und das Hufelandverzeichnis zurück.

In bestimmten Fällen kann es aber sein, dass ich Ihnen aus meiner Sicht für Sie sinnvolle Therapien oder Verfahren vorschlage, die nicht in einem der genannten Verzeichnisse stehen. Auch in diesen Fällen entspringt die abgerechnete Gebühr aber nicht meiner überreichen Fantasie, sondern einer gewöhnlichen Kalkulation.

Aber was kostet jetzt die Erstkonsultation?

Diese nachvollziehbare Frage ist ebenfalls nicht pauschal zu beantworten.
Zwar dauert ein Ersttermin in der Regel rund 2 Stunden, aber dennoch weiß ich im Voraus nicht wie lange Ihr ganz persönlicher Termin tatsächlich dauern wird.
Ebenso wenig kann ich vorhersagen, was sich schon in unserem ersten Gespräch an direkten Behandlungsmöglichkeiten ergeben könnte.

Ausgehend von bisherigen Erfahrungswerten können meine Patienten zur persönlichen Kalkulation - egal ob für den Erst- oder Folgebesuch - einen Durchschnittswert von ca. 70.-  bis 80,- pro Stunde berücksichtigen.
Eventueller Materialverbrauch an Mitteln oder Laborartikeln wird hinzugerechnet.

Bitte achten Sie in jedem Fall darauf, dass heilpraktische Leistung und deren nachfolgende Abrechnung - wie bei Privatpatienten - immer direkt zwischen Ihnen und Ihrer Behandlerin/Ihrem Behandler vereinbart und vollständig abgewickelt (liquidiert) werden.
Beachten sie auch, dass dieser Dienstvertrag keine automatische Übernahme durch Ihre Versicherung  komplett oder in Teilen voraussetzt oder berücksichtigt.

Um ganz sicher zu gehen, empfehle ich Ihnen generell,  sich vor Ihrer ersten Konsultation eines Heilpraktikers von Ihrem Versicherungsberater ausführlich über die Möglichkeiten der Übernahme oder Beteiligung informieren zu lassen.

Abschließend und nicht zu vergessen: Kosten durch die Behandlung bei Heilpraktikern können steuerlich als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden.